an unſerem Todbett Alles von uns herunter, und wir ſcheiden freudig und rein ab, und haben doch das Leben genoſſen und Alles gehabt, was das Herz erfreut. So will auch ich es einſtens machen und den ſchwarzen Erdgeiſt brab hinter's Licht führen zum ſchuldigen Danke für den Schlüſſel, den er mir gegeben.“
„Alſo wäre denn doch wahr, was die Leute ſagen?“ fragte Hieſel mit großen ängſtlichen Augen;— der Wein ſtieg ihm zu Kopfe.—
2„Und nur auf Dich kommt's an, ob Du ein glücklicher Kerl ſein willſt, wie ich es bin;“ ſetzte Andreas vertraulich hinzu.
„Glücklich ſein?“ machte Hieſel, als wie verzückt,„glück⸗ lich ſein mit der Hanni, und doch noch am End' ſelig wer⸗ den?“
„Wenn Du noch eine Silbe von der Dirn' ſagſt,“ lo⸗ derte Andreas wieder auf,„ſo iſt's mit allem Handel nichts, und ich laß Dich im Elend ſitzen bis über die Ohren. Da: trink!“
„Sei nicht harb, ſei gut, Andredl!“ bat Hieſel, der
wieder gtrunken:„für wen ſoll ich denn glücklich werden,
wenn nicht für die 4
„7s Maul halten!“ donnerte Andreas:„ſobald bei einem nächtlichen Verkommniß mit einem Berg⸗ oder Waſſermandl der Name einer Dirn' genannt wird, ſo iſt Alles dahin. Trink' aus, Hieſel!“
Hieſel gehorchte und dergeſtalt brauſte ihm der heimtückiſch


