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Band 3 (1846) Band 3
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Was geh'n mich die einfältigen Dirnen an! lachte Andreas wild und verächtlich auf:Ich rede, wie mir der Schnabel gewachſen; ich rede gut von Dir und ſchlecht von Deinem Heiratheigenſinn. Ich aus des Meßmerjosls Haus bleiben? Aha! nichts lieber; meinſt? Weißt nicht mehr, daß ich dem Josl ſein arm's Leben gerettet habe? Zwanzig Jahrln ſind's her; Du ſchrie'ſt noch Mordio in Deinen Windeln.

Dort wars, am Grimming oben... ſieh nur hinaus zum Schieber; ſiehſt.... dort, wo der helle Wolkenſtreif am Felſen hängt.... 25

Der Meßmer hatte ſich verſtiegen, und Du holteſt ihn herunter; ergänzte Hieſel.

Ja, das hab' ich gethan, ſagte Andreas ſtolz,und deßwegen darf ich in ſeinem Haus ein Wort mitreden 3, und weil ich älter und geſcheiter bin, als Du, darf ich Dir auf Deine Bitte einen guten Rath geben.

Welchen?

Bleibe Du aus des Meßmers Haus und laß die Hanni fahren. Wirſt mir' einſt danken. Oder beſſer: willſt Du Geld und Gut, mehr als der Praunfalkh Dir jemals ver⸗ machen wird, ſo geh' nach Mitterndorf zu Deinem alten Vet⸗ ter, dem Gröbming⸗Jörgl, der nicht Kind, nicht Rind hat, aber viel Geld. Geh' hin, vertrage Dich mit ihm, und erb' ihn, wann er ſtirbt.

Geh', Anderl, geh', hör auf! unterbrach Hieſel faſt

erſchrocken den Rathgeber:Weißt Du nicht mehr, daß der Gröbming⸗Jörgl lutheriſch geworden? daß er den Rädelsführer

der Lutheriſchen in Witterndorf macht? War er nicht vor ein