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Die Verbündeten trennten ſich. Andreas drehte ihnen den Rücken zu, und ſchlenderte weiter. Hieſel kam ihm auf den Ferſen nach.—„Grüß' Gott, Andredl!“ ſagte zu ihm der ehrliche Hieſel ohne Falſch:„geht's ſchon heim?“
„Die Nacht fällt ein, und iſt keines Menſchen Freund,“ antwortete Andreas;„ich will mein Feuer daheim aufzünden und mich auswärmen. Hältſt Du mit, Hieſel? Zu zweit' laßt ſich's gut brodeln und die finſtere Nacht um ihre Lang⸗ weil' betrügen.'s iſt dann nur ein Sprung bis an den Grimmingbach in Deine Keuche, Hieſel.“
„Meinetwegen,“ verſetzte der junge Mann:„Mir iſt heut um's Plaudern wohl zu thun. Mir iſt ſchwer auf dem Her⸗ zen, als läg' der Dachſtein mit ſeinem ganzen Eisfeld darauf, und ein freundliches Geſchwätz erleichtert viel. Ich komme von des Meßmerjosl brauner Hanni; weißt? von meiner Braut; hab' aber nur Trauriges vernommen, hab' aber auch nur Trauriges vorbringen können.“
„Du biſt ein Unglücksvogel, mein Hieſel,“ ſprach An⸗ dreas, indem er ſeine Thüre aufthat und im Vprhaus die Lampe in Brand ſetzte:„ein Trottel hat mehr Glück und Stern, als Du. Sie haben Dir einen faulen Schutzengel mit⸗ gegeben auf die Welt. Was iſt denn aber wiederum ge⸗ ſchehen?“* 5
Andreas blies die Glut ſeines Herdes an, und Hieſel ließ ſich auf einen Schemel daneben nieder.—„Das iſt ja eben das Unglück,“ ſagte er,„daß nichts geſchehen will! Und darum iſt's auch noch nichts mit der Hochzeit.“
„Und wird nichts werden, wird in Ewigkeit nichts


