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Band 3 (1846) Band 3
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werden, mein Hieſel! entgegnete Andreas:das wußt' ich ſchon vor Jahr und Tag. Das iſt etwas Altes. Was gibt's aber Neues?

Nun, Du weißt, Andredl, daß mein Vater ſelig ein guter Freund zum Meßmerjosl geweſen, und daß ſie Beide ausgemacht haben, mich mit der Hanni zu verheirathen;. wir waren dazumal noch Kinder, die Hanni und ich, aber der Meßmerjosl iſt mein Herr Göd, und darum haben's die Alten mit einander ſo ausgemacht.

Vater.

Ach nein; nicht ſo gar. Aber die Zeit wurde ſchlecht wer kann dafür? Da hieb ſich mein Vater mit der Art in's Bein und wurde krumm und lahm; darauf brannte das Häusl in der Einöd ab. Drauf hat der Schauer Alles zu⸗ was auf unſern magern Feldungen geſtanden

iſt. drauf iſt die arme Mutter blöd im Kopf geworden und an der Verzehrung geſtorben, und der Vater hat's nicht lang ohne ſie aushalten mögen und bald iſt auch über ſeinem Grabe gebetet worden. Das Gütl war verloren. weißt? der rothkopfete Jaggl von Mitterndorf hat noch*s letzte davon durchgebracht, ſtatt redlich für mich, den armen Waiſenbuben, zu vogten Gott verzeih's ihm in der Ewigkeit! So bin ich aus Gnad' und Barmherzigkeit von dem Herrn Chriſtoph Praun⸗ falkhen drüben im Neuhauſergſchloß unter ſeine Jägerei auf⸗ genommen worden, und hab' das Schießen und Jagen gelernt und bis zu ſeinem Leibſchützen es gebracht

Ich weiß; ich weiß, Sieſel. Das ſind Geſchichten, von

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Das war eine Dummheit vom Josl und von Deinem