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Band 3 (1846) Band 3
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flüſterten ſich viele in die Ohren:Das iſt auf den Andredl gegangen; das hatte der Pfarrer auf den Andredl geſpitzt!

Der genannte Andreas hatte indeſſen die Augen wieder zugemacht, die Predigt ihren Fortgang genommen und das Ende derſelben war bald da. Nachdem die übrigen kirchlichen Ceremonien abgethan, wandelte die Gemeinde ihren Häuſern zu, die weit aus einander lagen am Grimmingbach, bis hoch an die Wände gegenüber dem gewaltigen Gebirgsſtock hinauf. Von lohenden Bucheln wurde hie und da der Wald erhellt, und mancher Felſenſteig, der von den Heimkehrenden betreten.

Andreas Mitterſtorfer bedurfte der Fackel nicht. Seine Wohnung lag wenig abſeits von der Kirche. Er eilte auch nicht, heimzugehen, ſondern beobachtete mit ſonderlicher Theil⸗ nahme zwei junge Dirnen, die mit einem jungen Manne vor dem feinen und ſchneidenden Sprühſchnee unter dem Vordach des Meßmerhauſes zuſammen getreten waren.

Du armer Narr! hob eine von den Dirnen zu dem jungen Manne an, der, wie es ſchien, eben nicht den günſtig⸗ ſten Bericht von ſeinem Glück und Leben abgeſtattet hatte: Du wirſt ſchon ſehen. Der gnädige Herr in Wien wird Dich noch ein Jahr lang bergeſſen, wie er Dich bisher vergaß. Herrenwort und Vogelgeſang klingen wohl gut und dauern nicht lang. Armer Hieſel! die Zeit geht hin, und Dein Vater, Hanni, wird immer ſtütziger. Von Deiner Geduld, Hanni, will ich nicht reden.

Die Hanni, des Meßmers Tochter, antwortete ruhig: Meine Geduld iſt ſo lang, wie der Faden meines Lebens Was ich dem Hieſel verſprochen, halt' ich ihm. Der Vater