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Band 2 (1848) Band 2
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darauf haben.

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Die beiden Alten, die ſchon an gar manchem Käſe ge⸗ rochen, waren nicht dümmer als die Mägde. Sie merkten, was vorging, und näherten ſich einander, wie die Jungen; denn im Ganzen war ihnen die Sache recht. Der da hüben hatte nur den einzigen Sohn; der dort drüben hatte nur die einzige Tochter. Die Kinder verheirathen, die Gewerbe in Eines verſchmelzen, vereint arbeiten und profitiren das lachte den Vätern.

Die Kinder waren damit einverſtanden. Die Heiraths⸗ beredung wurde entworfen. Man deliberirte darüber.. nimlich die Alten deliberirten. Einklang.

Es ging muſterhaft im

Es ſtellte ſich zum Beiſpiel heraus, daß der alte Speze⸗

reier von drüben auf ſeine Firma wenigſtens ſo viel hielt, als

der Vater Johann Friedrichs auf die ſeinige, und daß ihm nicht genügte, wenn auf die Schildtafel das ordinäre& Comp. geſetzt wurde. Er vollte ſeinen ganzen ausgeſchriebenen Namen Er wollte denſelben ſogar vorne dran haben. Dieſe letztere Zumuthung wies freilich Johann Friedrichs Vater mit Beſtimmtheit von ſich; gegen den Beiſatz des Namens überhaupt hatte er nichts, klug berechnend, daß der ſteigende Flor des Hauſes und die reiche Mitgift der Mamſell Sabina eine ſolche Nachſicht wohl verdienten. Der Vater von drüben ergab ſich darein; der von hüben hatte nichts weiter auszuſetzen. Der Handel war geſchloſſen, der Himmel voll Geigen. Aber du meine Güte, was geſchah?

Es geſchah, daß Vinchen in der Freude ihrer liebes⸗ Der Erzähler 1848. n. 2