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1848 Band 1
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ſagſt! So wollte ich mich von Dir trennen in einer milden und freudigen Stunde.

Aber meine Karin kam mir nicht mit Milde und Freudigkeit entgegnen! rief er.Willſt Du einen Troſt über unſere Trennung in Stolz und hohem Range finden, ſo habe ich Dich mißkannt. Aber ich hatte Recht, denn in allen Deinen Worten liegt kein Herz. O wenn ich nur wüßte, daß Dein Herz mein gehört, glaube mir, ich möchte nicht mit einem bittern Worte den Trennungsſchmerz vermehren.

Das Fräulein heftete einen erſtaunten Blick auf ihn.Du wollteſt mich prüfen! rief ſie.

Ja, antwortete er.Sobald Du unſer Geſpräch be⸗ gannſt, empfand ich ſogleich ein Gefühl, das meines Lebens tiefſter Schmerz geweſen ſein würde, hätte ich ihn nicht bereits gekannt und vorausgeahnt. Ich weiß und kenne nun, Karin, Dein großes Geheimniß. Du haſt mich und Dich betrogen. Du liebſt mich nicht mehr!

Guſtav! rief ſie in vorwurfsbollem Tone, und wollte ſich aus ſeiner Umarmung losreißen.

Aber er hielt ſie immer noch feſt und rief:So war Deine Liebe, Karin, daß Du aufhören konnteſt, zu lieben. Deßhalb will ich Dir ſagen: eine ſolche Liebe habe ich Recht und Kraft zu verachten. Du, Fürſtentochter! Du biſt meiner nicht werth, des großen Dichters Stjernhjelms Sohn. Ich ſtehe als Dein Richter vor Dir. Du biſt meine Gefangene, biſt in meiner Gewalt.

Du thuſt mir Unrecht! ſtammelte ſie beſtürzt.Du

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