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Boden nieder. Kaver hütete ſich, ihn aufzuheben; ſein ſcharfes Auge ſah, wie die Werber Blicke des Einverſtändniſſes wechſel⸗ ten. Was der Hauptmann dem Feldwebel zuflüſterte, hörte er zwar nicht, doch beſaß er Welterfahrung genug, um es allenfalls zu errathen. Er war daher auf ſeiner Hut, über⸗ ſah jedoch das Wichtigſte dabei, nämlich die Thüre zu behaup⸗ ten. Daher, während er auf Poſſow zutrat, um demſelben die verdienteſten Vorwürfe zu machen, verrannten ihm die zwei Unteroffiziere den Ausgang. Der Hauptmann, im Bewußt⸗ ſehn der Uebermacht, gab ihm ſchnöde Antwort; der Ton in Kaver's Reden wurde dadurch nicht feiner geſtimmt. Die Wehr zückend trat er in eine Fenſterecke und ſchrie:„So komm' der Herr denn doch einmal heran, wenn Er ein Cavalier iſt!“ —„Cavalier hin, Capalier her!“ entgegnete Poſſow:„Nimm Deinen Spieß, Feldwebel, und renne mir den Schurken da durch und durch. Denn ich will des böſen Feindes ſein und leben⸗ dig mit Haut und Haar zur Hölle fahren,— ich ſage: der leibhaftige Satan ſoll mich zur Stelle holen, wenn nicht„
Die wüſte Rede ſollte nicht zu Ende gebracht werden. Ein furchtbares Raſſeln und Praſſeln ließ ſich plötzlich von oben vernehmen und durch den Schlot fuhr es nieder wie Hagel⸗
ſchauer und eine ſchwarze Teufelsgeſtalt polterte im Kamin zur
Erde. Taver, wiewohl nüchternen Hauptes, erſchrak ſelber; noch mehr aber verwunderte er ſich, daß der Raubauz ſammt den Seinen vor der Erſcheinung ohneweiters Reißaus nahm. Es
hätte ihn minder Wunder genommen, wenn er bedacht, daß Der Erzähler 1848. 1. 2


