Zeitschriftenband 
1848 Band 1
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Spielglück hatte ſich indeſſen gewendet; natürlich mußte das runzlige Angeſicht der Alten die Schuld tragen, und er hieß ſie alles in der Welt, nur nicht lieb und ſchön. Lange bevor er ausgeredet, ſuchte Gretel die Thür.

So; vor der Hexe hätten wir gute Ruh, meinte Paul: es gilt das Reſtchen. Mit der Linken ſchob er ſeine zuſam⸗ mengeſchmolzene Baarſchaft vorwärts, mit der Rechten hob er den friſchgefüllten Humpen zum Mund. Während er in haſti⸗ gen Zügen trinkend die Augen verdrehte, fiel die Karte zu ſei⸗ nem Nachtheil.Verloren, armer Schelm; bemerkte mit höhniſchem Mitleid der Hauptmann.Schad', daß das luſtige Spiel ſchon zu Ende, fügte der Feldwebel ebenſo hinzu. Mit ſchwerer Zunge lallte Paul:Wer leiht mir fünf Piſtolen? Ich nicht. Wer noch? fragte Poſſow. Indeſſen ſchenkte der Feldwebel den geleerten Humpen wieder voll und ſprach dazu: Trink, armer Schlucker.Geld will ich, keinen Wein, ſchrie Paul, doch trank er, und ſeine umnebelte Vernunft ließ ihn auf den Vorſchlag eingehen, die kaum gewonnene Freiheit auf's neue zu verkaufen. Mit gierigem Finger langte er nach dem dargebotenen Handgeld; gedankenlos ſprach er dazu: Vivat Clemens dux! 5 In demſelben Augenblick öffnete ſich die Thür und erſchien der Cornet Naver auf der Schwelle.Brüderlein, rief er mit ſchallender Stimme:was beginnſt Du, mein Paul? Komm an meine Bruſt, in meine Arme, daß ich Dich von dannen führe.Kaveri! ſtammelte Paul, ein blödſinniges Lächeln auf den Lippen, erhob ſich vom Seſſel und ſtürzte alsbald, von der Gewalt des Rauſches überwältigt, auf den