Zeitschriftenband 
1848 Band 1
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wir verſöhnt und als gute Freunde ſcheiden.Gut. Doch wie iſt's mit dem Handgeld?Das ſei Dir geſchenkt.

Die Großmuth des Hauptmanns war nicht theuer, weil der Rathsherr das Handgeld ſchon wiedererſtattet hatte. Paul aber mochte nicht für einen Geizhals gelten, und nachdem er mit den Werbern getrunken, hatte auch er Wein beſtellt. Dann hatten ſie angefangen um den Trunk, hernach um's Geld zu ſpielen, und ſo war's Abend geworden. Der böſe Bube dachte ſo wenig an die beſorgte Großmutter, als an den Großmogul, und für ſeines Gleichen war der Grund triftig genug: er ge⸗ wann und gewann an einem Stück fort. Die Werber lachten nur dazu; ſie mochten wohl wiſſen, warum? Geld hatten ſie wie Heu, vor ihnen lagen Dublonen, Piſtolen, Dukaten und blanke Thaler haufenweis, und die paar Stücklein, welche Paul gewann, waren nicht der Mühe werth, auch wenn er ſte behielt. Das Behalten aber ſtand ſehr in Frage; der junge Laffe konnte nicht viel vertrggen und wußte die Karten zu handhaben.

Die Frau Trine war indeſſen, ziemlich ſpät zwar, aber am Ende doch auf einen guten Einfall gerathen. Sie ſandte ihre alte Magd auf Kundſchaft in den Adler. Die Gretel kam mit der Botſchaft zurück: Der Vermißte ſitze zechend und ſpielend bei den Werbern.So heiß' ihn kommen, befahl Naver. Die Großmutter fügte hinzu:Bring' ihn lieber gleich mit. Was leichter geſagt als gethan war.

Paul ſtarrte die Votin aus verglaſten Augen an und hieß ſie zu allen Drachen gehen. Als ſie nach einer Viertel⸗ ſtunde wiederkam, wurde ſie noch übler empfangen. Pauls