Zeitschriftenband 
1848 Band 1
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Durſt, ſobald die Großmutter geſagt, für wen der Paul ge⸗ worben worden. Faber wetterte alle Zeichen.Wo iſt der Werber, ſchrie er zuletzt:daß ich ihm fünf Zoll Eiſen zu verſchlucken gebe?

Nun erhob Jakob die Stimme, um den Wüthenden zur Ruhe zu mahnen. Wer iſt der Herr? Wie kommt Er daher? Was thut Er hier? fragte Kaver, welcher des Dritten im Gemach bis⸗ her gar nicht wahrgenommen hatte.

Der Herr Pfettrich Jakob, des Rathes, belehrte Trine.

Völlig umgewandelt reichte der Reitersmann dem Meiſter die Hand, fragte nach der Meiſterin und nach Nischen, ſeinem kleinen Schatz.

Beſuch' uns der Herr Cornet und ſchau' Er ſelber zu wie's bei mir daheim geht und ſteht; ſagte der Schornſtein⸗

feger:dann mag Er auch gleich mit dem Herrn Hauptmann

von Poſſow reden, der in meinem Hauſe wohnt.Poſ⸗ ſow?Hans von Poſſow; liegt im Namen des Herzogs Clemens auf Werbung hier, und hält den Paul in ſeinen Klauen.Ich geh' gleich mit dem Meiſter, rief Kaber:und wenn der Werber mir nicht das Brüderlein heraus gibt, ſo ſollen ihm alle Spahis auf den Schädel fahren.

Auf der Gaſſe mußte Jakob mehr als einmal den unge⸗ ſtümen Knaben am Arm feſthalten, um nur nachzukommen. Nur gemach, lieber Kaberi, mahnte er:ich komme ſonſt lungenfaul oder todt in mein Haus. Das ſpringt uns ja nicht davon. Worauf der Cornet:Das verſteht der Herr