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„Endlich ſahen wir ein Dutzend Rothhäute auf unſern Hügel Sturm laufen. Ihre wüſten Geſichter berührten ſchier die unſern, wir fühlten faſt auf unſern Stirnen ihren heißen Athem.
„Einen erſchoß der Canadier vor dem Lauf, eines andern Hirnſchädel zerſchmetterte der Gewehrkolben; dann kollerte er, von drei Wilden umklammert, den Hügel hinab.
„„Feuer!““ riefer mit halberſtickter Stimme:„„träf's mich ſelber auch, Feuer!““
„Nun hatte ich ſelber genug zu thun, mir die andern mit dem drohenden Geſchoß vom Leibe zu halten; mit Beklemmung ſah ich den Canadier, allein gegen drei, wie von Schlangen umwunden; vergebens ſuchte er ſein Meſſer frei zu machen; einmal hob er ſich mit Rieſenkraft vom Boden auf, doch ſtürzte er mit dem Knäuel wieder nieder. Bald krachte die Hirn⸗ ſchale des Einen zerſchmettert auf einem Stein, der Zweite ließ los, ich wollte mich mit gezücktem Meſſer auf den Dritten ſtürzen, aber ein Keulenſchlag entriß mir einen Schmerzens⸗ laut und mein Meſſer fiel zu Boden. Mich wendend ſtand ich vor dem langen Apacho, der mir ſchon ſo ſehr mißfallen hatte. Mein Gewehr, hochgeſchwungen wie eine RKeule, ſchreckte ihn einen Schritt zurück, ich raffte mein Meſſer auf und zog mich nach der Höhe zurück, um Raum zum Feuern zu ge⸗ winnen. Er mir nach, ſchnell wie der Blitz, und eh' ich es wehren konnte, ſaß mir ſeine Macana am Schädel. Be⸗
täubt, verwirrt, verlor ich das Gleichgewicht und ſtürzte be⸗ bewußtlos nieder. Ein Gefühl angenehmer Kühlung brachte mich wieder zu mir ſelbſt; ich war in den Fluß geſtürzt.“


