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Band 2 (1847) Band 2
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und mein Freund zählte mit feſter Zuverſicht auf mich, wie ich mich auf ihn verlaſſen konnte.

Nach einer Weile, die wir mit gutem Rechte lang fin⸗ den durften, zeigte ſich ein Dutzend etwa dieſer Schakals am Waldrande, einen guten Büchſenſchuß weit entfernt. Mit ihren roth und gelb bemalten Fratzen, ihren Zöpfen, den aus⸗ geſchnittenen Riemen an Armen und Beinen ſahen ſie ganz verteufelt aus. Namentlich war ein großer Schlingel unter ihnen, den ich von Anfang gleich beſonders nicht ausſtehen mochte. Sie hielten Alle auf einmal ſtill und ſchienen ſich zu berathen, worauf der große Teufel einige Schritte vortrat und uns mit gebieteriſchem Winke zu ſich rief.

Soll ich ihm Eins auf den Pelz brennen? fragte ich⸗

Das hat noch Zeit, meinte er:in unſerer Lage ſchießt man nicht eher, als bis man das Weiße im Auge ſieht.

Gut, ich warte, ſagte ich.

Eine zweite Aufforderung blieb erfolglos wie die erſte.

Die Indianer rückten vor. Mein Canadier ſchoß einen nieder, ich den zweiten; ich hatte eigentlich den langen Schlingel auf's Korn genommen; aber juſt im Abdrücken war mir ein anderer dazwiſchen gekommen und fing die Kugel auf, wahr⸗ ſcheinlich nicht mit Fleiß. Unſere Feinde warfen ſich⸗ auf den Bauch und warfen Staub auf, ſo daß wir nichts mehr ſahen; einige Pfeile ſausten uns an den Ohren vorbei oder ielen zu unſern Füßen nieder. Wir feuerten in die Staubwolke, wahr⸗ ſcheinlich mit Erfolg, aus dem Geheul zu ſchließen. Der Staub wurde immer dichter und breitete ſich aus, ſo daß es thöricht geweſen wäre, nochmals hineinzuſchießen.