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Band 2 (1847) Band 2
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Sucht Euch einen Augeublick hier zu halten; ich muß ein wenig Pulber verbrennen.

Ich nahm das Ruder, er ſein Gewehr, und paff! ſtürzte einer kopfüber in's Waſſer, ſo daß ſchier das Schiff umge⸗ ſchlagen wäre. Die Wuth der Feinde zu ſchildern, will ich gar nicht verſuchen, die ihrerſeits auch die Ruder hängen ließen, um uns ihre ohnmächtigen Geſchoße nachzuſenden. Mit ein paar Ruderſchlägen erreichten wir die Inſel; wir ſtiegen an's Land, nahmen unſer Schifflein mit und bargen es im Dorn⸗ geſtrüpp. Unſern Standpunkt wählten wir auf einem Hügel, der unfern von da, wo wir gelandet, ſteil zum Waſſer abfiel, vom Land aber ſanft anſtieg und mit hohen Bäumen beſtan⸗ den war.

Inzwiſchen ſchienen die Ruderſchläge nicht näher zu kom⸗ men; einer Kriegsliſt gewärtig, näherte ich mich hinter einem gewaltigen Acajou vorſichtig dem Geſtade, und ſah richtig, wie das Fahrzeug abwärts glitt. Der Feind wollte ſich alſo außer Schußweite an's Land begeben, und im Schutz des

Dickichts uns in Maſſe über den Hals kommen. Unſere

Stellung hielt uns zum Glück den Rücken frei.

Nach der Landung der Rothhäute blieb einige Augen⸗ blicke lang Alles ſtill. Menſchlicher Vorausſicht nach hatte unſer letztes Stündlein geſchlagen, und wir konnten nichts mehr thun, als, unſere Seelen dem himmliſchen Vater em⸗ pfehlend, das Leben möglichſt theuer verkaufen. Unſere Pulberhörner waren voll, Kugeln brauchten wir auch nicht erſt zu gießen; wir hatten hinlänglich Pinole und Cecina, um eine Belagerung von vierundzwanzig Stunden auszuhalten,