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mal verdoppelte ſich das Geſchrei; vermuthlich hatte die Rotte meinen Sattel im Gezweig entdeckt. Dann hörte plötzlich aller Lärm auf, und eine Stille trat ein, die noch ſchwerer laſtete als das toddrohende Geheul. Dreimal nur wurde das Schweigen durch einen Trauerruf unterbrochen; zweifelsohne galt es jedesmal einem Krieger, den ſie todt fanden; wir hatten hierin geleiſtet, was möglich war.
Gott ließ unſere Hoffnung nicht zu Schanden werden. Der Nachen war noch zur Stelle, neben ihm ein größerer Kahn, worin wahrſcheinlich die andere Abtheilung an's Land gefahren war. Dieſer war für uns zwei allein zu ſchwer; wir bemächtigten uns des kleineren Fahrzeuges, und wollten das andre vom Ufer mit uns wegnehmen, als neues Geſchrei uns belehrte, daß wir entdeckt ſeien. Ein Hagel von Pfeilen fiel bei uns nieder. Wir ſtießen ab, und ruderten aus Lei⸗ beskräften der zweiten Inſel zu, wo wir allein uns vertheidi⸗ gen konnten. Wir erfreuten uns eines artigen Vorſprunges, und das Waſſer war breit genug, uns vor den Pfeilen der Feinde zu ſichern. Unſer Schiffchen flog wie ein Vogel unter dem kräftigen Ruderſchlag des⸗ Canadiers dahin.
„„Ach,““ ſagte mein Freund mit Bedauern:„„wenn Ihr Euch auf's Ruder verſtändet, wie ich, ſo wollten wir mit den Hallunken eine Waſſerjagd anſtellen, die ihnen einen Krieger nach dem andern koſten ſollte; doch ſo würden ſie uns entern.““
„Wir waren der kleinen Inſel bereits ganz nahe, als die Indianer in ihren Kahn ſprangen und uns nachfuhren. Der Canadier hörte zu rudern auf, und ſagte:


