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Band 2 (1847) Band 2
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Es war in der That nur ein blinder Lärm geweſen, und der Jäger erzählte weiter:

Wurden wir jetzt entdeckt, ſo waren wir geliefert, das begreift ſich, denn wir hätten auf einmal die ganze hölliſche Geſellſchaft auf dem Hals gehabt. Es war alſo ein ernſthafter Augenblick für uns, als ſie landeten. Wir wagten kaum zu athmen, während ſie einige Minuten lang mit einander zu Rathe gingen; zum Glück ſchlugen ſie eine andere Richtung ein, als auf uns zu. Die drei Apachen gingen ſtromaufwärts. Ich hatte immer noch den verdammten Sattel bei mir, den ich in meiner Wuth einem ſolchen Schuft, lebendig oder todt, auf den Leib zu legen geſchworen; ich verbarg ihn in die Aeſte, dann ſchlichen wir, von Buſch und Baum bedeckt, den Indianern nach. Der Canadier, ſo groß und breit er iſt, glitt wie eine Schlange geräuſchlos auf dem Boden dahin; ich kroch ihm nach ſo gut ich konnte. Wir waren noch nicht gar weit gekommen, als wir einen ſtarken Hirſch aufſprengten, der nach der Seite unſerer Feinde floh. Wir hörten eine Bogenſehne ſchnellen; zwanzig Schritte von uns ſtürzte das Wild nieder, vom Schützen gehetzt, der es abzufangen eiligen Laufes folgte. Indem der verwundete Hirſch ſich vertheidigte, warf er den Verfolger zu Boden. Ich wunderte mich noch über den Vorgang und wähnte den Canadier neben mir, als der ſchon den Indier mit ſeinem Meſſer an den Boden ſpießte, und mit der andern Hand ihm die Kehle zudrückte, um kein Geſchrei aufkommen zu laſſen.

Das war einmal einer, ſagte der Canadier. Wir lauſchten mit Herzklopfen; von fern riefen die Rothhäute ihrem