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„Abermals rieb ich mir die Augen. Der Schein kam nicht von einer wogenden Flamme, ſondern offenbar von mehreren ruhigen Feuern nebeneinander. Der Rauch wirbelte nicht ſchwarz, wie ihn die grünen Gräſer färben, die mit den dür⸗ ren verbrennen, und die Säulen ſtiegen abgeſondert von ein⸗ ander aufwärts. Dann umhüllte den Untertheil des Feuerſchei⸗ nes etwas wie ein Nebelſchleier, mithin brannten die Feuer auf einer Inſel im Fluß.
„„Voran alſo,““ ſagte ich.
„„Voran,““ wiederholte er.
„Natürlich wandten wir beim Vorrücken jede mögliche Vorſicht an, denn wir befanden uns vor dem Feind, und durften wohl vermuthen, daß die Indianer Poſten ausgeſtellt hatten, obſchon ſie, wahrſcheinlich im Vertrauen auf ihre An⸗ zahl, ſich bisher keine Mühe gaben, die Fährten hinter ſich zu verwiſchen. Wir hatten in der Reihe zwanzig unterſchievliche Füße herausgefunden; da nun, wie Ihr wißt, die Indianer immer in die Fußſtapfen ihres Vormannes treten, ſo konnten
wir ſchließen, daß ihrer mindeſtens dreißig waren. Wir er⸗
reichten ungehindert das Geſtade. Unſere Vermuthungen erwie⸗ ſen ſich als ganz richtig. Auf einer kleinen, mit Bäumen be⸗ ſtandenen Inſel brannten die Wachfeuer, und zwiſchen den Stämmen ſahen wir die rothen Leiber dieſer gierigen Hunde im Wiederſchein der Flamme glänzen. Soviel ich bemerken konnte, trugen ſie alle am linken Handgelenk die Lederbinds*),
*) Das Armband am Gelenk und eine Art von Fäuſtling dienen dazu, zu hindern, daß der Schlag der Bogenſehne und das Der Erzähler. 1847. 1. 19


