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vernehmen wollt, was wir ſeit unſerm Zuſammentreffen am Feuer bei Fronteras erlebten. Wir haben Zeit und Muße; die wilden Thiere werden erſt wach, wann der Menſch ſchläft, die Dunkelheit ſteigert ihre Stärke wie ihren Grimm. Kaum iſt's ſieben Uhr, und vor elf werden Seine Gnaden, der Herr von Jaguar ſchwerlich zu ſprechen ſein.“
Ich hatte alſo vier Stunden der Erwartung vor mir; was mir zwar durchaus nicht angenehm war, aber doch nicht eine Wißbegierde unterdrückte, deren Quelle nicht eitle Neu⸗ gier, ſordern wirkliche Theilnahme für die zwei irrenden Ritter war. Auch ſollte des Siebentödters Bericht mir ein anziehen⸗ des Zwiſchenſtück aus dem Kampf der Grenzbewohner mit den Indianern geben, aus jenem endloſen Kampf, worin ſie, ab⸗ wechſelnd Angreifer und Angegriffene, nicht ahnen, daß ſie den Sieg der Geſittung vorbereiten helfen. Wie bald wär es um die Anſiedler der Grenzen geſchehen, wenn nicht die Vor⸗ ſehung von Zeit zu Zeit in ihrer Mitte jene furchtbaren Brü⸗ der von der Büchſe und vom Meſſer erweckte, welche den Schrecken des Europäiſchen Namens bis in die Hütte des Wilden tragen. Zwei ſolcher Brüder hatte mir ein günſtiger Zufall in den Weg geführt. Hatte Mataſiete ſein Gelübde erfüllt? Durch welches Wunder von Liſt und Keckheit war das möglich geweſen? Ich ſollte es ſoeben vernehmen, und zwar unter ſeltſamen Umſtänden; um ſich einen kleinen Scherz zu erlauben, hatte der Jäger für die Erinnerung an überſtandene Fährlichkeiten keinen beſſeren Rahmen finden können, als eine noch zu beſtehende Gefahr. Ich war nur zum Hören gekom⸗


