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dennoch malte ſich in ſeinen Zügen der Schmerz der Enttäu⸗ ſchung, und ſeine Hand zitterte, als ſie das krampfhaft zuſammen⸗ gerollte Papier in die Rohrhülſe zu bringen verſuchte. Von Mitleid bewegt bezahlte ich das Mäßchen Wälſchkorn, was den Peon dermaßen rührte, daß er mir zur Stelle noch einen Real(etwa fünfzehn Kreuzer rheiniſch) abborgte, und mich bat, ſein krankes Weib zu heilen. Auf dem kurzen Weg zu ſeiner Hütte vertraute er mir, wie die langwierige Krankheit des Weibes ihn dermaßen zurückgebracht, daß ihm ein Vor⸗ ſchuß verſagt werde, deſſen er mehr denn je benöthigt ſei. Das Elend der Haushaltung war nicht geringer, als ich erwartet hatte. Die Einrichtung beſtand aus einigen irdenen Geſchirren und etlichen gedörrten Ochſenkopfen, welche letztere als Stühle dienten. Zwei verwahrloſte nackte Kinder mit ge⸗ dunſenen Bäuchen und Spinnenbeinchen trieben ſich bei einer Frau herum, welche ſchon mit dem höchſten Grade der Schwind⸗ ſucht behaftet ſchien. Unter einem Wetterdach im innern Hof mehr liegend als ſitzend wiegte ſie, die entnervte Hand an einer Schnur von Aloöfaſern, in einer Hangmatte das ſchlum⸗ mernde Kleine. Der Anblick war zum Erbarmen. Ich ſuchte den Hausvater zu tröſten, und hieß ihn anſtatt der Pfeffer⸗ ſchoten und Cactusfrüchte den Seinen eine angemeſſene Nah⸗ rung reichen. Ich hatte gut reden, und wußte wohl, daß für ihn nicht zu haben war, was ich ihm anrieth. Dennoch hörte er mir ganz vergnüglich zu, rieb ſich die Hände und legte eine Zufriedenheit an den Tag, die nicht wohl die Frucht meiner Worte ſein konnte. Auf meine desfallſige Anfrage gab
er die Auskunft: Die heilige Jungfrau habe ihm einen vor⸗
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