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Band 2 (1847) Band 2
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trefflichen Einfall geſchickt, und bald werde der Segen des Ueberfluſſes in ſeine arme Hütte einkehren. Er liebäugelte dabei mit einer alten Kugelbüchſe, die im Winkel roſtete. Vergebens begehrte ich zu wiſſen, was er mit der Waffe an⸗ zufangen gedenke? Ich brachte nichts weiter aus ihm her⸗ aus, als die Verſicherung: ſein Einfall ſei der beſte, den je ein offener Kopf gehabt. Ich mußte mich beſcheiden, und ging mit der Ueberzeugung, daß die roſtige Büchſe wohl Nie⸗ manden etwas anhaben könne, als höchſtens dem Schützen ſelber.

Zwei Tage ſpäter kam ich frühmorgens zum Hacendero, und traf ihn juſt, wie er, roth und blau im Geſicht vor lau⸗ ter Zorn, einen armen Schelm herunterhunzte, der mit einem Gewehr unter dem Arm in arger Bedrängniß ſeinen Hut in den Händen drehte. Ich erkannte meinen Peon wieder.

Nun, Don Ramon? fragte ich,was iſt Euch zu⸗ geſtoßen?

Was mir zugeſtoßen iſt? rief er:meine Leute ver⸗ bünden ſich mit den Jaguars, um meinen Viehſtand zu Grunde zu richten. Der Eſel da koſtet mich wieder ein Fohlen!

Dann fuhr er mit ſteigender Wuth fort:

Ihr wißt, daß dieſe verdammten Jaguars, Gott ver⸗ zeih mir die Sünde! jeden Abend wieder mir ein Stück

reißen. Kommt geſtern Morgens der Tölpel und ſagt: die

heilige Jungfrau habe ihm einen vortrefflichen Gedanken ein⸗ gegeben.