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Band 2 (1847) Band 2
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räuſch in dem Zimmer der Neuvermählten hörte, wagte man

es, an ihre Thüre zu klopfen. Keine Antwort... Man kam wieder, verſuchte es abermals, jedoch eben ſo erfolglos. Nun wurde man unruhig... Die Thüre war von innen

verſchloſſen. Der Herr des Hauſes ſagte aber, es gebe noch einen andern Ausgang, der auf eine Geheimtreppe führe: man lief dahin. Der Vater Desmarets war an der Spitze. Doch wie groß war der Schrecken von Allen, als ſie auf der weißen Wand der Geheimtreppe Spuren von blutigen Händen erblick⸗ ten, welche ſich ſtellenweiſe daran hatten halten müſſen... Voll Angſt gelangte man zu dem Zimmer... die Thüre war halb geöffnet... man trat ein; die Augen richteten ſich nach dem Bett und man erblickte neben dem blutigen Leichnam von S. ſeine junge Frau, welche entſchlummert zu ſein ſchien.

Ebenfalls todt! rief ich.

Nein.. wenigſtens hoffte man ſo eben noch... Eine tiefe Ohnmacht... eine Art von Lethargie ich weiß es nicht, doch wie geſagt, man hofft für ſie!

Und keine Spur von dem Mörder?

Keine... außer dem BVlute, das er auf ſeinem Wege an der Geheimtreppe zurückgelaſſen hat.

Eilen wir auf der Stelle zum franzöſiſchen Botſchafter, um ihm unſern Verdacht gegen die Ghita zu erklären! ſagte ich;die Sitten der Trasteveriner gehen zu weit und diesmal müſſen der Tigerin die Klauen geſchnitten werden.

Wir entfernten uns. Der Graveur ging auf Erkun⸗ digung aus, nachdem er mir in das Hotel des Votſchafters