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Ball am Abend im Hotel des Marquis£. angenommen. Das Mittagsbrod unter den Schatten der Villa Coſini zer⸗ ſtreute ein wenig die Wolken, die ich mit Schrecken auf der Stirne des Bräutigams erblickt hatte.
Der Ball beim Botſchafter war äußerſt elegant, ohne zahlreich an Gäſten zu ſein. Um ein Uhr Morgens zog ſich S.„den ich nicht aus dem Geſichte verlor, mit ſeiner Frau zurück. Bald löſte ſich die ganze Geſellſchaft auf.
Ohne daß ich genau zu ſagen vermöchte, warum, nahm ich den Arm eines jungen Grabeur der Villa Medici und bat ihn, eine Stunde mit mir unter der Wohnung zuzu⸗ bringen, welche die Neuvermählten in ihrem Hotel inne hatten. Wir rauchten einige Cigarren, während wir vor dem Hauſe auf⸗ und abgingen. Alles blieb ſtille, ſchweigſam... Gegen vier Uhr verließen wir den Poſten; ich war beinahe beruhigt.
Am andern Tage ſchickte ich mich gegen Mittag an, mich nach dem Stande der Dinge zu erkundigen, als der junge Graveur, mein Gefährte von der Nachtwache, ganz beſtürzt in mein Zimmer eintrat.
„Nun!“ rief ich,„der arme S iſt in dieſer Nacht ermordet worden!“
Meine Ahnungen hatten mich leider nicht getäuſcht.. Doch die gräßliche Kunde traf mich wie ein Donnerſchlag.
„Wiſſen Sie etwas Genaueres?“ fragte ich, nachdem ich mich ein wenig von meiner erſten Erſchütterung erholt hatte.
„Hören Sie, was ich erfahren habe,“ erwiederte der Künſtler, nicht minder bewegt als ich durch dieſe gräßliche Ka⸗
taſtrophe.„Dieſen Morgen um zehn Uhr, als man kein Ge⸗
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