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Band 2 (1847) Band 2
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bei ſeiner Angelegenheit nützlich zu ſein, hob mich über jede Zudringlichkeit meines Benehmens weg. Ich war entſchloſſen, mich, ein neuer Ruſtan, quer vor ſeine Thüre zu legen, als ich erfuhr, ſeine Braut und ſeine Familie wären in Rom an⸗ gekommen.

Nach einigen Tagen traf ich S. und ſeine Ver⸗ wandten(die junge Perſon war eine Muhme von ihm) in den Gängen des Vaticans. Ich fühlte mich theilweiſe beruhigt. Da ich jedoch kein großes Zutrauen zu dem hatte, was ich ſah, ſo entſchloß ich mich, am andern Tag einen Schritt zu thun, der geeignet wäre, meiner Ungewißheit ein Ende zu machen. Muthig trotzte ich dem furchtbaren Quartiere, wo die Abkoͤmmlinge der ſtolzen Römer des antiken Forum wegen einer leichten Aeugelei ſo gut mit dem Meſſer ſpielen, und ich befand mich bald mitten in Trastevere bei Ghita. Das Mädchen war auswärts, was ich nicht bedauerte.

Eure Nichte kennt mich, ſagte ich zu der Tante;ich bin ein Freund von S..4 ich wollte ſie fragen, ob ſie mir demnächſt für den Kopf und den Arm ſtehen könnte; ich habe eine Arbeit in Eile auszuführen.

Wenn Ihr ein Freund von Herrn S.. ſeid, ſo müßt Ihr wiſſen, daß Ghita für Niemand mehr ſteht, ant⸗ wortete ſtolz die Alte.

Erſchrocken über das, was mich dieſe Antwort errathen ließ, wollte ich es verſuchen, eine nähere Erklärung zu erhal⸗ ten. Aber Alles war vergeblich; die Alte behandelte mich nach dieſen wenigen Worten, wie einſt Agrippina den mace⸗ doniſchen Geſandten. Ich mußte mich hiemit begnügen. Am