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malte*); das brachte mich in die Mode, und da ich geſucht war, ſo konnte ich unter den Künſtlern ehrliche Leute wäh⸗ len, die meine Abenteuer nicht zu kennen brauchten, um mich zu achten. Heute bin ich beinahe glücklich, obſchon ich zuwei⸗ len wahrnehmen muß, daß mir die Geſellſchaft meiner alten Tante nicht immer genügt. Ich zähle zwanzig Jahre.„. ich gewinne zwanzig bis fünf und zwanzig Thaler im Monat
ſo ſteht es mit mir.. Signori miei, Ihr kennt
nun die Geſchichte und die Folgen dieſer Narben, welche meine Bruſt und meine Seite bieten.“
„Und Carlino?“ fragte S aus der nachfinnenden Aufmerkſamkeit heraustretend, mit der er den letzten Theil der Erzählung der ſtolzen Ghita angehört hatte.
„Ah! meiner Treue, ich glaubte lange, er wäre todt... doch im vorigen Jahre kam mir ein Zweifel... denn ich fand in einer Theaterzeitung, die mir zufällig in die Hände fiel, einen Sänger ſeines Namens, der für Fenice in Ve⸗ nedig engagirt war; aber ich habe nie genau erfahren, ob er es geweſen iſt.
„Und Ihr denkt nicht mehr an ihn?“ fragte der Maler.
„Ich! ſo lange ich glauben konnte, er liebe mich, ge⸗ wiß! Doch Ihr ſeht, ich war nicht einmal ſo neugierig, mich zu erkundigen, ob ich ſeine Ermordung auf dem Gewiſſen habe.“
*) Für den verſtorbenen Herzog von Orleans, deſſen Verluſt die Künſte tief beweinten.


