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Band 2 (1847) Band 2
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war und mich kichernd anſchaute... Er war es! er hatte die Fiorentina am Arm, oder die Dianora, will ich ſagen 4

(Es entging mir nicht, daß Ghita von dem Augenblick, wo ſie zu dieſer letzten Phaſe ihrer Erzählung kam, es, wie es ſchien, abſichtlich vermied, den Monteggiano zu nennen, den ſie bis dahin offenbar mit einem gewiſſen Vergnügen auf eine vertrauliche Weiſe unter dem Namen Carlino bezeichnet hatte. Fortan erwähnte ſie ſeiner nur mit Partikeln, welche übrigens mit ſehr tiefem Ausdruck geſprochen wurden.)

Ich glaube, ſie bemerkten, daß ich ſie geſehen hatte, denn ſo viel ich bei meiner erſten Unruhe beurtheilen konnte, entfernten ſie ſich ſogleich... Doch kaum hatte ich mich von dieſem erſten Eindruck erholt, als ich unfern von mir lachen horte und Beide auf einer Bank in meiner Nähe ſitzen ſah.

Er ſchien ſich nicht ganz behaglich zu fühlen, und es war mir, als machte er ihr Vorwürfe. ſie, die Dianora, ſchaute mich lachend und mit einer ſo hohniſchen Miene an, daß mein Blut vor Zorn bei dieſem frechen Angaffen zu kochen anfing.. denn ſie nahm nun wirklich, und ohne ſich um meine wüthenden Blicke zu bekümmern, eine Art von Prüfung meiner Perſon vor. Ohne Zweifel harte er mit ihr von mir geſprochen... über den Schrei, den ich am Abend der Beneficiata ausgeſtoßen, vielleicht.. und ſie hatte in mir eine Nebenbuhlerin erkannt, die ſie demüthi⸗ gen wollte; eitel und ſtolz wie eine Tochter des Arno hatte ſie mit Eifer dieſe Gelegenheit ergriffen, um eine Römerin, eine Tochter des alten Volkes, wie ich eine bin, zu erniedrigen. Er, das begriff ich wohl, litt unter dieſem Benehmen, und

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