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vies einen guten Einfluß auf die lebhafte Phantaſie von S zu üben vermöchte.
Nachdem ſie eine Viertelſtunde geſtanden hatte, ſetzte ſich Ghita wieder auf den Divan, der Künſtler gruppirte und ordnete das ſchwarze Haar, wie es ihm entſprach, und die Er⸗ zählung nahm ihren Fortgang.
Vierter Dolchſtoß(gegeben).
„Ich war ſeit ſechs Monaten in Neapel. Mein Vater vefand ſich in Folge des Dienſtes ſeiner Gefährte mehr in dieſer Stadt oder in der Nähe derſelben. Der gute Mann alterte und litt häuſig an Schmerzen, welche von einem ein paar Jahre vorher ſchlecht geheilten Sturze herrührten. Ich pflegte ihn nach meinen Kräften; wir bewohnten ein kleines Haus neben der Kirche San Domenico Maggiore, wo die Remiſe unſerer Caleſſini war.
„Eines Tags ſah ich einen Lazzarone, der von Haus zu Haus kleine gedruckte Zettel austheilte, welche Jedermann mit Begierde las. Ich ging hinab, um auch einen zu bekom⸗ men. Es war die Ankündigung einer Beneficiata beim Teatro del Fondv. Da mich dies nicht intereſſirte, ſo wollte ich eben das Papier wegwerfen, als ein mit den dick⸗ ſten Buchſtaben gedruckter Name meine Augen auf ſich zog: es war der von Carlino.
„Er befand ſich ſeit mehreren Monaten in Neapel, wie ich ſpäter erfuhr; ich aber hatte nichts davon gewußt; in Folge
unſerer Angelegenheit in Florenz hatte er zum zweiten Male
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