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Band 1 (1846) Band 1
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Benachrichtigung: man würde einen Geldbrief von 2500 Fran⸗ ken für ihn nach Tiflis übermachen.

So ungenügend die Summen auch erſchienen, dennoch machte Montandon ſich im April auf den Weg, konnte jedoch, durch die ungünſtige Witterung zu Trapezunt feſtgehalten, erſt am 2. Mai zu Batum eintreffen, von wo er ſich nach Tiflis an den franzöſiſchen Conſul um die 2500 Franken wandte. Am 19. Mai hatte er noch keine Antwort. Da ſah er den Obriſten Broſſtloff, der von Tiflis kam und nach Uzurghete ging, und von dieſem erfuhr er, daß keine Anweiſung für ihn eingetroffen ſei. Wie ſich ſpäter herausſtellte, war gar keine von Paris abgeſendet worden.

Inzwiſchen meldete ein Brief Lietards, daß Bechenec mit dem Dadian unterhandelt habe, der übrigens dabei bleibe, Cir⸗ cowichs Vorrecht in vollem Umfang zu achten. So war es denn mit Mingrelien aus und vorbei, aber Montandon verlor immer noch nicht den Muth, ſondern warf die Augen auf an⸗ dere Gegenden, von denen ſeine Verhaltungsbefehle ſprachen, und kaufte obſchon ſelbſt in Noth um das liebe Brod die Wälder des Guriel, von welchem Kauf er den Marquis von Preigne unter dem 6. Juni in Kenntniß ſetzte. Er ſelbſt kehrte nach Konſtantinopel zurück, wo er ſich glücklich ſchätzen mußte, als Lehrer der Naturgeſchichte bei der großherrlichen Arzneiſchule von Galata⸗Serai eine Zuflucht zu finden, um den fernern Verlauf der Sachen abzuwarten ohne zu verhungern. Die franzöſiſchen Poſtſchiffe kommen und gehen, doch keines bringt Nachricht für Montandon. Aber von Batum ſchreibt der engliſche Conſul: Der Marquis von Preigne wolle