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Band 1 (1846) Band 1
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ſein Paß an Bechenec nach Nikolajeffzu gefälliger Beförde⸗ rung nach Redoute⸗Kaleh übermacht worden. Bechenec aber mochte Lunte gerochen haben, wenigſtens war der Paß nicht nach Redoute⸗Kaleh gelangt. Uebrigens hätte Bechenec einen Nebenbuhler kaum zu ſcheuen brauchen, der mit leeren Händen kam, während er ſelbſt 50,000 Franken zur Verfü⸗ gung hatte, und ſein vieles Gepäck, wenn es auch die Schnel⸗ ligkeit ſeiner Reiſe hemmte, doch keine unnütze Laſt war, ſon⸗ dern brauchbare Gegenſtände enthielt. Wozu kam, daß er die Kenntniß der Verhältniſſe voraus hatte.

Am 31. December erreichte Montandon wieder Konſtan⸗ tinopel und ſandte von dort in den erſten Tagen des Jenners 1845 einen ausführlichen Bericht an Delacour.

Vom 21. October bis zum 31. December 1844 waren ſiebenzig Tage verſtrichen, und der Reiſende bedurfte wenigſtens noch einen Monat, um Marſeille wieder zu erreichen; was er aber vor allem bedurfte, war Geld. In Konſtantinopel iſt, wie das Sprichwort ſagt, ein theures Pflaſter, wenn ſchon die meiſten Straßen gar nicht gepflaſtert ſind. Montandon lebte im Gaſthof auf ſein ehrliches Geſicht, wie erſchrieb, und hatte keinen rothen Heller mehr.

Delacour ſchrieb zurück: er möge eilends wieder nach Mingrelien gehen, und um jeden Preis kaufen. Das war of⸗ fenbar keine Zurückberufung, ſondern eine Erneuerung des Auf⸗ trages, mehr noch eigentlich ein neuer Auftrag. Um ſo ge⸗ rechter war Montandons Erſtaunen, kein Geld zu ſehen. Doch Geduld, auch Geld ſollte eintreffen. Mit Verhaltungsbefehlen vom 17. März treffen ganze 500 Franken ein und die