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unterwegs ſich von Koſaken überholt ſah, ſo vermuthete er, der Obriſt habe nur Zeit gewinnen wollen, um ihm Brief⸗ ſchaften nach Zug⸗Didi voranzuſenden.
Am 7. December langte Montandon zum zweitenmal beim Dadian an, und übergab die Geſchenke, ſo gut er ſie hatte. Für ſein Geſchäft wär' es freilich zuträglicher geweſen, wenn er etwas Beſſeres gebracht hätte, aber ein Schelm gibt mehr als er hat; auch vermuthete er, daß in dieſer Hinſicht,(wie in mancher andern,) die Vefehle des Marquis von Preigne nur höchſt mangelhaft ausgeführt worden ſeien.
Am 8. December überreichte Montandon dem Fürſten einen Vertragsentwurf; der verlangte ein paar Tage Bedenk⸗ zeit, und da der Reiſende ſein Wort gegeben, am 10ten zu Redoute⸗Kaleh wieder einzutreffen, ſo blieb nichts übrig, als dort bei Broſſiloff um Erneuerung des Urlaubs einzukommen, der endlich auch einige weitere Tage zugeſtand, nachdem er ſich lange geweigert.
Am 14ten kehrte Montandon abermals nach Zug⸗Didi zurück, um mit dem Dadian zu unterhandeln, der ſich in ſehr weſentlichen Punten ſchwierig zeigte. So ſollten Circowichs erworbene Rechte unangetaſtet bleiben; ſo wollte er von einem Vertrag auf 99 Jahre nichts hören, und ſich nicht mit der Lieferung von Lebensmitteln für die Holzhauer befaſſen.
So ging die Zeit in Unterhandlungen hin, bis endlich am 16. der Dadian kurz und gut abbrach. Er wollte nichts mehr davon wiſſen und ſchickte den Unterhändler fort. Der konnte nichts thun, als eben gehen wie er gekommen, und den Rückweg nach Trapezunt antreten. Zu Batum erfuhr er, daß


