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oder acht Tage liegen bleiben. Er muß das erſtere vorziehen, um vor Bechenec und den Herrn von Roſemordue einen Vor⸗ ſprung zu gewinnen. Sie führen unberhältnißmäßig viel Gepäck mit ſich, und können alſo nicht ſo ſchnell, wie er, die Um⸗ ladung beſorgen. Dafür muß er große Mühe aufwenden und darf kein Geld ſparen, um Pelzwerk zu erhalten, denn ohne ſolches kann er in der rauhen Jahreszeit das unwirthliche Land nicht betreten.— Daß er nicht auch für einen ruſſiſchen Paß ſorgt, iſt nicht ſeine Schuld; Mingrelien iſt ja ein unabhän⸗ giges Reich, wie die wohlweiſen Herrn zu Paris ihm ſagten. Sonſt hätte er ja eben ſo gut einen Paß verlangt, als z. B. etliche Gabeln gekauft, um in Mingrelien nicht mit den Fin⸗ gern eſſen zu müſſen.
Der eilfertige Montandon erreichte am 8. November Tra⸗ pezunt, und hatte alſo in der That einen allerliebſten Vorſprung vor Bechenec, der ſich noch Stambuls Herrlichkeiten beſah. Doch bald ſollte ſein Triumph ſich in Niedergeſchlagenheit ver⸗ kehren, und eine erſte Enttäuſchung ihm werden. Der fran⸗ zöſiſche Conſul, Herr von Clairambault, fragte nach dem ruſ⸗ ſiſchen Viſa auf dem Paß, ohne welches niemand nach Geor⸗ gien hineindürfe, denn der Dadian ſei keinesweges ein unab⸗ hängiger Fürſt.
Das war ſchon ſchlimm, doch ſollte es gleich noch ſchlim⸗ mer kommen. Montandon verfügte ſich zum Ruſſiſchen Conſul, dem Ritter Gherſi; der aber offenbarte ihm: ein einfaches Viſa genüge nicht zum angegebenen Zweck, er müſſe einen Ruſſiſchen Paß haben, wie ihn nur der Botſchafter zu Kon⸗ ſtantinopel ausſtellen könne.


