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Band 1 (1846) Band 1
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aufzuwarten. Dem Fürſten, ſeinem Sohne und ſogar den erſten Hofdienern müſſen Geſchenke mitgebracht werden. Ich ver⸗ gaß zu erwähnen, daß der Befehlshaber von Redoute⸗Kaleh auch Geſchenke erhalten ſollte, Kleinigkeiten für ſeine Frau, wenn er verheirathet iſt, für ſich ſelbſt Champagner und Rhum. Der Dadian wird nicht ermangeln, ein bewaffnetes Geleit zur Beſichtigung des Landes zu bewilligen, und bei dieſer Ge⸗ legenheit kann man die Waldungen unterſuchen, und ſich durch den Dolmetſcher über die Eigenthümlichkeiten der Witterung, über Verbindungswege und derlei mehr unterrichten.

Kleinigkeiten! Hat der Mann nicht zwei volle Monden Zeit und dreitauſend Franken zur Verfügung, um das alles in's Werk zu richten?

Eben ſo merkwürdig iſt der Inhalt der dritten Abtheilung, worin unter andern folgende Sätze vorkommen, auf deren Rich⸗ tigkeit der ganze Plan ſich gründet:

Mingrelien iſt ein unabhängiges Reich.. Der Dadian ununſchränkter Herrſcher... Eigen⸗ thümer der meiſten Waldungen, deren übriger ge⸗ ringerer Theil kleinen von ihm abhängigen Für⸗ ſten gehört.

Ohne den geringſten Zweifel in die Richtigkeit dieſer An⸗ gaben zu ſetzen, reiste Montandon ab, und hätte ſich nicht im Traume einfallen laſſen, daß Mingrelien unter ruſſiſcher Ober⸗ herrlichkeit ſteht, welche Unwiſſenheit ihm ſpäter hinlänglichen Verdruß bereitete.

An Bord des Dampfbvotes, das ihn nach Malta bringen ſollte, traf der geheime Abgeſandte des Marquis von Preigne