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das iſt ſicher. Buchen, Eichen, Ulmen erreichen in Mingre⸗ lien eine unglaubliche Größe.
Der gegenwärtige Fürſt des Landes iſt der Dadian Da⸗ vid; mit ihm beſchloſſen die obengenannten Herren in Unter⸗ handlung zu treten und ihm Holz abzukaufen, um es dann weiter zu verwerthen.
Die erſte Sorge mußte ſein: jemand zum Dadian zu ſenden. Doch wen? Es handelte ſich um eine weite Reiſe in unbekannte Länder, wo es nicht Weg, nicht Steg, noch we⸗ niger Eilwagen oder Dampfbvote gibt, der Eiſenbahnen zu geſchweigen. Es galt, die Hölzer bedeutender Waldungen ab⸗ zuſchätzen, deren öde Wildniß noch keines Vermeſſers Fuß be⸗ trat, und dann mit einem Barbarenhäuptling zu verhandeln, dem unſere Sprache, unſere Sitten und Geſetz gänzlich fremd ſind.— Die Wahl war ſchwierig genug, und fiel auf einen gewiſſen Montandon, einen Poſtbeamten, der zu Marſeille mit einer Frau lebte, die er ihrem Ehemann entführt hatte. Die Poſtbehörde hatte ihn mit einem Monatsgeld von 300 Fran⸗ ken einſtweilen in Ruheſtand verſetzt, um Gras über die är⸗ gerliche Entführungsgeſchichte wachſen zu laſſen.
Dieſem Montandon ſchlug Delacvur vor, nach Georgien zu gehen und dem Dadian die Waldungen abzukaufen. Zwei Monate Zeit, dreitauſend Franken Geld würden zur Reiſe hinreichen, ſchrieb Delacour, und er habe von den Vorgeſetzten der Poſtbehörde den nöthigen Urlaub bereits in mündlicher Unterredung erwirkt. Wenn Montandon den Vorſchlag ein⸗ gehe, ſo ſolle er die 3000 Franken in einem Wechſel auf Konſtantinopel erhalten.


