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Band 1 (1846) Band 1
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ziger gſchnlegelt, giz uniformirt und raſch in Wort und That, Halbgötter im Vergleich zu den Urſtaatsdienern und ſtaubigen Beamten des Höchſtſeligen. Die neue Zeit des Fortſchritts gegenüber der ergrauten Barbarei eines frühern Jahrhunderts. Die gemächliche Perrücke, der thranniſche Zopf, der vom Roßſchweif eines Türkenpaſcha's ſeinen Anfang ge⸗ nommen vernichtet und gedemüthigt ſtanden und hingen ſie da vor den dreiſtſpöttiſchen Augen und Naſen der hohen Ue⸗ bernahms⸗Kommiſſion. Ein lehrreicher Anblick.

Thaddäus, der nichts vergeſſen, lernte aber auch nichts von dieſem Umſchwung. Zwar war auch er alt geworden in Liliput ſind vierzig Jahre ſchon ein Alter doch fühlte er noch einen gewiſſen jugendlichen Werth im Kopf und in der Bruſt und war der feſten Meinung, ein Erxtramenſch, wie er, werde, wenn auch nur einige Loth ſchwer, gewichtiger in die Wagſchale der herzoglichen Gerechtigkeit fallen, als der ganze Troß der alten Dienſtmannſchaft.

Er ſah ſich vor der Hand getäuſcht, aber ſein Muth blieb aufrecht. Als im weiten Kreiſe der Hof⸗ und Be⸗ amtenſtand des verblichenen Herzogs im großen Ritterſaale des Schloſſes an den Wänden ſtand; als die Kommiſſäre das Inbentarium der Rococo⸗Möbel der Verlaſſenſchaft geſchloſ⸗ ſen, kam auch die Reihe an die lebendigen Fahrniſſe und den bänglich Lauſchenden erklärte der Chef der fremden Würden⸗ träger, daß Herzog Julius ihnen ein gnädiger Landesvater ſein werde, und ſie insgeſammt, um nicht ferner langgediente Liebe und Getreue zu beläſtigen, in den Friedens⸗ und Ruheſtand