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zuſammenpackte, warf den Kleinen, den er gar nicht bemerkt, mit den Betten in einen Ball gebunden zum Fenſter hinaus, grad vor die Füße des Herzogs, der von ſeinem Schloß herab⸗ gekommen war, um durch ſeine Gegenwart die Löſchmannſchaft zu ermuntern.
Er hörte den Kleinen wimmern, wie einen jungen Hund, und ließ ihn aus all dem Wuſt herauswickeln.— Die ſeltene Zwerghaftigkeit des Geretteten machte den Herrn ſtaunen, und da er juſt ſeine gute Stunde hatte, kaufte er den Buben für ein paar Thaler ſeinen Eltern ab, die bis ins Herz hinein froh waren, dieſe Rarität los zu werden.
So kam Thaddäus an den Hof, und wurde nach und nach ein großer Herr von Einfluß. Tag und Nacht um den Berzog, vermochte er oft mehr über ihn, als ein Geheimer⸗ rath, und mehr als einmal vertrauten ihm die älteſten Zwei⸗ unddreißig⸗Ender ihr geheimes Leid, ihre ſtillen Wünſche und bückten ſich vor dem kleinwinzigen Fingerlin.
Dagegen hatte der Hofzwerg auch Unglück mit großen
Herrſchaften am Hofe. Erſtens konnte ihn des Herzogs zweite,
dritte oder vierte Gemahlin nicht leiden, und nannte ihn nur „le petit monstre.“— Ob ihr jedoch Thäddäus den Haß vergolten? Das Vergeſſen war ſeine Sache nicht. Für Wohl⸗ thaten, wie für Beleidigungen hatte er ein trefflich Gedächtniß. — Um indeſſen von den großen Herrſchaften weiter zu reden, mit denen Thaddä Unglück hatte, ſo war ihm paſſirt, daß ihm der längſte Mann am Hofe, ein unvergleichlicher Büchſen⸗ ſpanner des Herzogs, ſeine Liebe wegſchnappte ganz und gar.
In der That: Der Hofzwerg hatte ſich in ſeiner Jahre


