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Band 1 (1846) Band 1
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Das war natürlich; ſchon ſeiner Geburt war ein Stück von Wunder vorausgegangen Sein Vater, ein wohlgewachſe⸗ ner ſtämmiger Hufſchmied, arm aber tüchtig im Handwerk, verheirathet mit einer zierlich⸗ſchlanken und nicht rieſigen, aber auch keineswegs zwerghaften Weberstochter, erwartete mit Un⸗ geduld den Tag, der ihn zum Vater, wo möglich zum Vater eines Knaben machen würde. Der Tag war nicht mehr fern. Die junge Frau ſaß einſt allein am Fenſter ihres Stübleins, und dachte ſich: Wär's nur ſchon vorbei und mein lieber

Mann zufrieden! Da klopfte ein altes Bettelweib eine Zigeunerin, wenn man will; die Geſchichte wird dadurch nur noch romantiſcher an das Fenſter, und bettelte um Geld

oder Brod. Beides wat ſelten in jenem harten und theuren Winter. Die Schmiedin war von Natur ſparſam, äußerſt häuslich ſogar. Des Geldes war bei ihr nicht Ueberfluß; ſo gab ſie denn Brod, ein dünnes Schnittichen, der Wind trug's ſchier davon.

Das alte Weib hielt plötzlich die Gabe gegen die wintet⸗ liche Sonne, die prächtig durchſchien, und ſagte bösartig: Der Himmel wird Euch an Euerm Kind vergelten, was Ihr der lieben Armuth ſpendirt! Lachte und ging fort.

Die Schmiedin war jedoch zum Tod erſchrocken, rief ihr nach und hätte ihr gern jetzv den ganzen Brodlaib gegeben,

aber die Alte war fort und das Unglück geſchehen. Vier⸗ zehn Tage darauf zweimal ſieben Tage ſpäter kam Thaddäus zur Welt, ein Gegenſtand des Schreckens für die Mutter, des Abſcheu's für den Vater, mit deſſen Pelzmütze man den Buben beguem bedecken konnte vom Kopf bis zu den