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Band 1 (1847) Band 1
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tingale:er iſt ſchön und muthig genug dazu. Das alſo macht

Euch ſo traurig?

Behüte! aber der arme Haushofmeiſter. Cayetano?

mehr.

Mein Gott! Die Wunde ſchien nicht der Rede werth.

Juan machte ein wichtiges Geſicht

Habt Ihr nie vom Palo mulato*) gehört? ſagte er halblaut:vom giftigen Sumach? Alle Zeichen deuten darauf hin, daß die Hörner des Stiers mit dem Saft dieſes Baums beſtrichen waren. Schwerlich habt Ihr den Mann vergeſſen, der Euch verlechzt am Wege fand und Benito zu Eurer Hülfe ſandte. Nun denn, dieſer Mann iſt Feliciano; ſein Bruder war einſt Cayetanos Freund. Dieſer Freund vertraute ſeinem Bruder ein böſes Geheimniß, das Cayetano betraf, und ſprach dazu: wer weiß, wie bald der Furchtbare es mit mir begräbt? Der Mann hatte mit ſeiner Sorge wohl Recht. Er fuhr eines Tages mit Cayetano zur See, und kam nimmer heim. Feliciano begriff alsbald, daß ſeines Bruders Tod nicht der Zufall war, wofür er gelten ſollte. Unabläßig verfolgte er die Fährte des Mörders, der verſchwunden war; endlich fand er ſie, und kam grade noch zurecht, unſern armen Haus⸗ hofmeiſter ſterben zu ſehen. Er ſprach mit dem Verwundeten

*) Der Palo mulato(eine Sumachart), iſt ein großer Baum mit gelber Rinde und einer rothlichen Oberrinde, die, wie bei un⸗ ſern Birken, beſtändig ſich abhäutet. Der milchige Saft iſt ätzend und liefert ein ſchnellwirkendes Gift.

Nennt ihn wie Ihr wollt, er hört auf keinen Namen