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die Stimme des Reiters, es zu meiſtern. Der Jubel der Va⸗ queros kannte keine Grenzen mehr. Mit ritterlichem Anſtand, wie er einem Königsſohn noch( Ehre gemacht hätte, verbeugte ſich Benito im Sattel, als wolle er ſinnbildlich ſeinen Sieg zu den Füßen der Schönſten nieder⸗ legen. Neues Geſchrei ringsum; holde Röthe der Verwirrung, des Stolzes und der Freude zugleich färbte der Jangfrau Wange, und eine Blüthendolde des Sumach fiel in Benitos Hand. Der junge Mann konnte hier eine heftige Gemüths⸗ bewegung nicht verhehlen; bleich und ſtammelnd ſchwankte er im Sattel, und die Blüthe aus zarter Mädchenhand traf er⸗ ſchütternder als ein Lanzenſtoß. Ich trat glückwünſchend zu ihm hin. In dieſem Augenblick war mein Leben für ihn von 4 unſchätzbarem Preis: war ich nicht Zeuge ſeines glorreichſten, ſeines ſüßeſten Triumphes? Im Rauſch des Entzückens, zum „ Theil wohl auch um ſeine Befangenheit zu bergen, ſchloß er mich ſtürmiſch in ſeine nervigen Arme. Benito Goya hatte mir verziehen! Einige Stunden ſpäter, als ich allein zum Gehöft zu⸗ rücktehrte, ſtieß ich auf einen der untergeordneten Helden vi⸗ ſes Tages, auf Juan, den glücklichen Beſitzer ſeines wieder⸗ gewonnenen Dolmans. Er ſchien aber ſeines Glückes nicht. ſonderlich froh zu werden und ſah ſehr niedergeſchlagen aus. Da ich zögerte, ihn anzureden, nahm er zuerſt das Wort: „Sagt ſelber, Herr Ritter, iſt Benito Goya nicht ein glückliches Menſchenkind? Ich müßte mich arg täuſchen, oder wir haben nächſtens noch einen Herrn auf dem Hof. „Nicht mehr wie recht und billig,“ ſagte ich zu Mar⸗


