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Band 1 (1847) Band 1
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langte er einen friſchen Spieß.

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Ich übergehe mit Schweigen die mannichfachen Bemer⸗ kungen der Zuſchauer. Den einen galt er für berloren, trotz ſeines erſten Sieges; eines der Opfer Endemoniado's war auch dem aſtloſen Baum entronnen, um fern im Wald zerriſſen und zertreten zu werden. Die anderen hatten beſſeres Ver⸗ trauen zu des jungen Vaquero Glück und Schick. Dem Streit machte Martingale ein Ende, der ein Bündel Lanzen brachte und daran erinnerte, daß der Haushofmeiſter das Stiergefecht eröffnen ſollte; Cahetano war es, welcher die Würde eines Mahordomo bekleidete.

Die Toriles waren leer, nur ein Stier darin zurückgeblie⸗ ben, derſelbe, den ich Abends zuvor ſchon geſehen hatte. Cahe⸗ tano, auf dem Angeſicht noch den Ausdruck eiferſüchtigen Nei⸗ des, verfügte ſich mit einer Garrocha in die Schranken. Der Stier ward vom Pfahl losgebunden, und bedurfte nicht des Hetzens, um gegen den Feind loszuſtürzen. Mit der Sicherheit eines ausgelernten Reiters wich Cahetano dem erſten Anprall aus, um eine günſtige Gelegenheit zum Angriff auszuerſehen. Die Gelgenheit kam bald. Der Stier ſenkte das Haupt zu neuem Anlauf; da bohrte ſich das Eiſen in den Bug und ein ſtarker Arm ſpreizte die Lanze feſt. Cahetano ſah ſiegpran⸗ gend umher; da brach in ſeiner Fauſt das treuloſe Holz, und er konnte in der Ueberraſchung dem Stoß nicht ganz auswei⸗ chen. Zuckend fuhr er mit der Hand zur Hüfte, und einige Blutstropfen rötheten die Calzoneras von weißem Linnen Ein Fluch wetterte von ſeinen Lippen, mehr aus Beſchämung als dem Schmerz zulieb, und zur andern Seite ſpringend, ver⸗