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Band 1 (1847) Band 1
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Ich habe kein Recht, das zu befehlen, rief Ramon:doch wenn Du das Abenteuer verſuchen willſt, ſo haſt Du meinen Segen dazu.

Gut, verſetzte Benito:ich werde den Fuchs reiten.

Wenn Ihr indeſſen Scheu tragt, höhnte Cayetano:ſo will ich's ſtatt Euerer thun.

Jedem das Seine, beſchied Benito;nach der geſtrigen Abrede habt Ihr dem Stier, den uns Don Ramon leiht, den erſten Stoß mit der Garrocha zu verſetzen.

(Die Garrocha iſt eine Lanze mit ganz kurzer Spitze und breitem Rand darunter, ſo daß das Eiſen nicht tief genug ein⸗ dringen kann, um den Stier tödtlich zu verletzen.)

Lautauflachend verſetzte Cayetano:

Meinetwegen auch den letzten Degenſtoß.

Mich ſchönſtens zu bedanken, rief Don Ramon:ich gebe den Stier zur Unterhaltung her, nicht ihn zu tödten.

Endemoniado zu ſatteln war keine leichte Aufgabe; er ſchien das Vorhaben zu merken und feuerte unaufhörlich nach allen Seiten aus. Eine Wurfſchlinge fing den linken Hinter⸗ fuß über der Feſſel, und zog ihn gegen die Bruſt hinauf; in ähnlicher Weiſe ward der rechte Vorderfuß aufgebunden, und ſo mußte der Fuchs wohl ſtillhalten. Benito nahm ſeinen ſchweren Sattel beim Knopf, warf ihn auf des Thieres Rücken, das unter der Laſt zuſammenſchauerte, und mit Beben den Schlag der weiten Steigbügel von Holz an ſeinen Flanken ſpürte. Der Gurt wurde mit aller Gewalt feſtgezogen, dann ſetzte der Vaquero ſich auf den Sand nieder, um die Sporen anzuſchnallen. Jetzt blickte ich zur Bühne hinauf. Maria