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Band 1 (1847) Band 1
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fragte Brägenauer tückiſch entgegen:doch hat der Burſche an der Frau einen Rückhalt. Ihm iſt ſie Freund, der Tochter feind. Der Pfenninger dagegen hält's mit der Tochter und fürchtet die Frau, wie's Feuer. Was iſt da zu machen? Geduld zu haben, rieth einer der Geſellen,da's ohnehin nicht mehr lange währt; oder weißt du was, Col⸗ man? Schlage du aus eigner Macht den Liederſtrolch aus dem Hauſe. Seine weißen Spielmannshände richten nichts gegen deine ſchwarzen Pratzen aus. Colman ſchüttelte den Kopf, erwiedernd:Hm, wenn er keinen Anhang hätte? Was aber jung im Städtlein iſt euch, biderbe Freunde ausgenommen iſt rein vertollt in ihn, und mit ſeiner Zither Klang könnte er ſo Buben als Dirnen bis in's Schlaraffenland verlocken. Und, was noch mehr zu betrachten: mit dem Heiri, meinem zukünftigen Schwa⸗ ger, iſt nicht zu ſcherzen. Der hängt mit Seel und Leib an dem wilden Venusſohn. Schau auf: dort ſitzt er neben ihm, und trinkt ihm zu, und wiſpelt ihm in die Ohren, und ſtoßt noch mal an. Mir iſt wie ein Traum, als könne er dagegen mich nicht leiden, und darum will ich ihm juſt nicht zu leid leben, bis ich einmal das Aenneli habe. Dann wächſt ein

ander Korn auf meinen Aeckern.

Geduld alſo, Geduld und trinken wir eins rum! hieß es nun aus dem Munde der Gurgelhelden, und um ſo froh⸗ ſeliger ſtieß mit ihnen der Feilenhauer an, als er ſah, daß Gottrath von ſeinem Stuhle aufſtand, die Laute umhängte,

das Piret feſter über den Kopf zog, und nach einer ſittigen