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Band 1 (1847) Band 1
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der Zunft und bei dem Geſellprieſter, was dem Brautpaar frommt. Mit gutem Zuſpruch und etwas Geld richtet man viel. Sonſt du wirſt ſehen tritt der Brägenauer wie⸗ der zurück, und wir haben die Schande und den Spott. Heinz Pfenninger brummte etwas in den Bart, das wohl ſchwerlich er ſelber verſtand. Indeſſen ſprach der Colman Brägenauer an ſeinem Zechtiſch zu ſeinen ſchlimmen Geſellen:Ich will ſchwarz werden, wie die Mohren ſind, wenn ich das Aenneli auslaſſe. Sie meint, ſie werde mich abſchrecken, indem ſie mit mir thut, wie die Katze mit der Maus, bald falſch und freundlich, und bald grob und biſſig. Aber weit gefehlt. Ein rußiger Bruder, wie ich, iſt hart und zäh, und gibt nicht nach. Will ſie ſchon, wenn ich ſie einmal habe, mürb klopfen, wie mein Eiſen. Was mir je⸗ doch ſo nach und nach nicht gefällt, das iſt ihre Zuthulich⸗ keit zu dem Bänkelſänger. Da, ſeht ſelbſt einmal: ſie ftellt ihm einen Trunk auf, und ihr Geſicht iſt ſüß wie eitel Honig.

Mir hat ſie noch niemals ein ſolches zugewendet. Der Schwarze

hole den Landſtreicher! Einer der Geſellen lachte, und verſetzte:Ein fremdes Lied, ein fremder Mann, ſteh'n bei den Weibern oben an.

Ich hab' ſchon manche Klage von Biederleuten gehört, daß

ihre Weiber nur von dem Abenteurer träumen. Sieh hin, Colman, ſieh' hin! da iſt ja auch Frau Urſe, die ſich hold⸗ ſelig zu dem Landläufer niederbückt, und mit ihren grauen Augen lieblichſt in die ſeinen güggelt, und mit ihrer fetten weißen Hand über ſeine Zither ſtreicht.

Ei, mag ſie's thun, zum Donner! fuhr, wiewohl mit