nbeſten r, ver⸗ en jener eimniß⸗ Es ſind adeliger Scha⸗ Hofes erloren un daß etſten⸗ ldigun⸗ ahl auf kenſchen ftsfüh⸗ Häuſern und mit tnarkt deren u und hen wir twaren. heutiger m einen on wel⸗ laubten als uns enicher uns be⸗ n Tage Weſen, zu den benil⸗ lag/ die
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Von F. W. Hackländer. 451
Fenſter nach dem Hofe und ein Schlafzimmer ohne weitere Oeffnung als die Thüre, zu welcher wir hereintraten. Hier befanden ſich zwei große hölzerne Schragen mit einigem Bettwerk, im Vorzimmer aber ein wackeliger Tiſch und zwei defekte Stühle. Der Kellner ließ uns allein, und gleich darauf erſchien eine Magd, welche uns einen Braſero mit faſt ausgebrannten Koh⸗ len brachte, und ſich zu gleicher Zeit erkundigte, wann wir zu Nacht zu ſpeiſen wünſchten. In ganz Spanien hatten wir unter dem jüngeren weib⸗ lichen Geſchlecht keine ſchmutzigere Erſcheinung geſehen, als dieſe Donna; ihr meiſt bunter Anzug hatte eine graue Aſchfarbe angenommen, die ſich auch ihrem vollen Geſichte mitgetheilt hatte, aus welchem übrigens friſche Lippen, weiße Zähne und ein paar ſchöne, große Augen hervorglänz⸗ ten. Es war uns nicht ſehr angenehm, die Zubereitung unſeres Nachteſſens in den Händen dieſes Miſtkäfers zu wiſſen, und um dieſelbe ſo weit als möglich zu überwachen, beſchloſſen wir, ſpäter in die Küche zu gehen; vor⸗ her aber machten wir einen Spaziergang auf den Markt, wo wir für ge⸗ ringes Geld eine Anzahl der ſchönſten Orangen einkauften.
Was wir ſpäter in der Küche von der Anfertigung unſeres Eſſens ſahen, trug nicht gerade dazu bei, unſern Appetit zu vermehren. Man be⸗ reitete für uns Hammelfleiſch mit Reis, und obgleich die Padrona des Hau⸗ ſes, welche in der Ecke ſaß, die Kocherei höchſtſelbſt zu überwachen ſchien und zuweilen mit dem Löffel in der Brühe herumfuhr, auch dieſelbe koſtete, ſo war es doch der Miſtkäfer, der mit eigenen ſchmutzigen Händen die In⸗ gredienzien hinzuthat, als: Zwiebel, Salz oder Pfeffer. Daß ſie dabei mit eben dieſen Händen abwechſelnd in ihr ſchwarzes, ſtruppiges Haar fuhr, war noch nicht das Schlimmſte, und nach ſpäter glücklich vollbrachtem Nacht⸗ eſſen verſicherte mich Horſchelt, er habe geſehen, wie der Miſtkäfer vor der Thüre einiges Holz klein gemacht und ſich dabei eines Vortheils bedient habe, den man auch bei unſern Holzſpältern ſieht, um den glatten Stiel des Beils feſter halten zu können. Doch in ähnlichen Fällen„ſchließt man die Augen zu und greift es herzhaft an.“ Daß wir es mit unſerem Nachteſſen nach zwölfſtündigem Ritte ebenſo machten, wird uns keine hungrige Seele ver⸗ übeln; dabei war aber Hammelfleiſch und Reis ziemlich ſchlecht, der Wein mittelmäßig, und ſogar unſer letzter Troſt, die Chokolade, eine Brühe faſt ſo dünn, wie man ſie im lieben Deutſchland zu trinken pflegt. Ueberhaupt
hatten wir mit Schrecken bemerkt, daß je mehr wir uns dem Süden Spa⸗
niens näherten, die Chokolade an Güte abnahm; es war nicht mehr die 29


