Jahrgang 
1855
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Schleswig-Bolſtein ſche Bauern. Von Moritz Buſch.

. Lund und Leute aus der Pogelſchau.

Welch ein Unterſchied zwiſchen der Oſtküſte der cymbriſchen Halb⸗ inſel und dem hohen Landrücken in ihrer Mitte! Und welch ein ſchroffer, greller Gegenſatz wieder zwiſchen dieſem und dem Ufergebiete im Weſten! Hier Erinnerungen man hüte ſich zu lächeln, denn man würde über Leopold von Buch lächeln an Schweizerthäler, da die Heiden Oſſians und ſeiner nebligen Helden. Dort in der unabſehbaren Marſch ein Seiten⸗ ſtück zu den Savannen des Orinoco und den Pampas der Gauchosländer. Es iſt, als ob in der Zeit des Werdens drei total verſchiedene, in nichts verwandte Inſelzungen, die eine aus dieſem, die andere aus jenem, die dritte wieder aus einem andern Meere zuſammengeſchwommen und von einer wunderlichen Laune des Erdgeiſtes widernatürlich der Länge nach aneinander geſchweißt worden wären.

Da breitet ſich der Küſtenſaum der Oſtſee vor meiner Erinnerung aus. Man hat viel von der außergewöhnlichen Fruchtbarkeit dieſes Striches ge⸗ hört. Es iſt dieſes eine von den vielen Täuſchungen und Uebertreibungen, deren ſich oberflächlich beobachtende Touriſten ſchuldig gemacht haben, eine Täuſchung, vermuthlich hervorgegangen aus dem allerdings ungemein ſtatt⸗ lichen Ausſehen der hieſigen Dörfer und Höfe, welches ſeinerſeits wieder darauf beruht, daß Holſtein ſowohl wie Schleswig, mit andern deutſchen Gauen verglichen, ſchwach bevölkert iſt, und daß in Folge deſſen auf den einzelnen Mann mehr Grundbeſitz kommt, als anderwärts. Der Boden iſt in der Regel nicht beſſer als der, welchen wir in Deutſchland einen guten Nittelboden nennen. Man gewinnt mehr, als man braucht, und kann dar⸗ um ausführen. Stellen aber, die der Gegend bei Magdeburg, der lommatſcher