Aeckern, dchentlich bedurfte. ier gerne weil er,
langel an
te daß et ner nicht nſcheftlich . Pauke nhei ihm rawanen, nBezh⸗ rtan den Leute wie ſich weit 00 wilde t zu ver⸗ aus und
nterwegs Heimreiſe det Hand ſgen die⸗ Gefecht 1e Moko⸗ heinigen aſen und machen. te ſi nit ari,„in iber di tenfliſ in Feind von den
Von Hermann Emmerich. 477 Wilden unaufhörlich bedrängt wurde, wenn Pauke nicht einſchritt und Rettung brachte.
Die kriegeriſchen Erpeditionen unterbrachen die Pflege ſeiner Mokobis
nicht. Er baute eine neue ſchöne Kirche aus geſtampfter Erde; ſie erhielt eine Glocke und Statuen. Leider führte er auch die allerdings nur freiwillige Geißelung ein. Die Kinder trugen bei der Confirmation Blumenkränze im Haar; die kirchlichen Umgänge machte er höchſt feierlich, und auch an welt⸗ lichen Beluſtigungen ließ er es nicht fehlen, namentlich nicht an Tänzen, Wettrennen und Schützenfeſten. Und alles war in blühendem Gedeihen, als durch Anſteckung von Seiten der Spanier die Blattern ausbrachen. Sie richteten entſetzliche Verheerungen an. Manchen Tag beſtattete Florian Pauke vierzehn Leichen. Er half, wo er konnte, wurde in Folge ſeiner über⸗ menſchlichen Anſtrengungen todkrank, und als er ſein Lager wider verlaſſen konnte, fand ſich, daß 221 Menſchen der böſen Seuche erlegen waren, unter ihnen ſeine beſten Muſiker und Handwerker.
Der ungemein günſtige Erfolg, welchen der Deutſche in der Anſied⸗ lung St. Naver erzielte, ließ es den Pater Provinzial wünſchenswerth er⸗ ſcheinen, daß noch einige andere Reductionen von ihm gegründet würden. Aber ſeine Indianer wollten ihn nicht ziehen laſſen oder aber bis auf den letzten Mann mit ihm gehen; auch baten die Spanier flehentlich, er möge doch bleiben, denn ſeine Kolonie war die Vormauer ihrer Stadt Santa Fé. Und ſo blieb er denn volle achtzehn Jahre bei ſeinen Mokobis, aber es ge⸗ lang ihm doch 1763, eine zweite Niederlaſſung in's Leben zu rufen. Von St. Kaver einige hundert Stunden entfernt, ſchwärmten in der Landſchaft Gran Chaco Mokobiſtimme umher, die er zu bekehren wünſchte, aber wie? Drei ſeiner Kaziken erboten ſich, dieſe Stammverwandten zu einem Beſuch in St. Kaver zu vermögen. Zehn Indianer übernahmen es, die Botſchaft auszurichten.— Er gab ihnen Pferde, Mundvorrath und ein Beglaubi⸗ gungsſchreiben, damit ſie im Nothfalle bei den Spaniern ſich legitimiren konnten. Und um ſie als Friedensboten zu bezeichnen, verfertigte er ein weißes Fähnlein mit den Bildniſſen der Madonna und des heiligen Kaver. Auch Geſchenke nahmen ſie mit. Am Tage ihrer Abreiſe ritten ſie vor die Kirche, ſtiegen ab, lehnten ihre Lanzen an die Mauer, nahmen das Abend⸗ mahl und wurden geſegnet. Nach vier Monaten kamen ſie mit drei fremden Kaziken zurück, in denen dann Pauke die Sehnſucht nach einem anſäſſigen
Leben rege machte. Aber der ſpaniſche Kommandant miſchte ſich ein, und


