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Von Levin Schücking. 233 wie gebetene und erwartete Beſucher. Man iſt vorbereitet, die Empfangs⸗ zimmer ſind in ſchönſter Ordnung, die Lüſtres ſind angezündet, die Fauteuils zurecht gerückt. Was der Fremde zu ſehen und zu hören bekommt, iſt am Ende nur, was man der Welt, der man ja auch ſeine Schmerzen, ſeine Sorgen und ſeine„Zerriſſenheit“ nicht vorenthält, wenn ſie uns intereſſant machen, der man ja auch ſeine Leidenſchaften verräth, wenn ſie ein poetiſches Air geben— was man der Welt eben zeigen oder ſie er⸗ rathen laſſen will. Anders iſt es bei Koenig. In die Kreiſe ſeiner Fiktion treten wir als unerwartete, als überraſchende Gäſte. Wir ſehen die Familienglieder im Negligée; wir ertappen den Hausvater in verdrieß⸗ licher Laune über eine„petit misere de la vie,“ die man ängſtlich fremden Augen verbirgt; die Hausfrau in einer jener Stimmungen, in denen eben Hausfrauen verkümmern, und die Tochter mit rothgeweinten Augen. Seine Männer tragen Röcke, über deren Kragen die Bänder, woran ſie aufge⸗ hängt waren, hervorſchauen; ſeine Frauen haben nicht Zeit gehabt, bevor wir kamen, ihre oft nicht ganz friſchen Nachthauben abzulegen. Liebt Koenig ſo die eigentliche Wirklichkeit zu zeigen, ſo ſucht er an⸗ dererſeits doch immer auch die Poeſie des Lebens feſtzuhalten. Die Poeſte liegt nun naturgemäß und folgerecht bei ihm, der allen poetiſchen Apparat verſchmäht, nur in der eigentlichen Tragik des Menſchenlebens. Außerdem ſucht unſer Autor in eigenthümlicher Weiſe ſeinem Styl den poetiſchen Anhauch zu bewahren. Hier tritt uns die Reigung zu deuten und zu ſym⸗ boliſiren vor Allem entgegen.„Was Ihnen am eigenſten iſt,“— ſchreibt Varnhagen von Enſe deßhalb an unſern Autor—„iſt nach meiner Mei⸗ nung die ſinnvolle Verflechtung des Aeußern und Innern, die glückliche Art, wie Sie dem Bilde und Gleichniſſe einen Gedankengehalt zu tragen geben, wie Sie für dieſen jenes finden.“ Freilich reißt ſeine Art zu er⸗ zählen nicht hin; es liegt ein langſames Vorwärtswandern in ſeiner Diktion; ja das ruhig Bedächtige der Entwickelung geht zuweilen ſogar in eine ge⸗ wiſſe Schwerfälligkeit über, die denn bei ſeinen Nachahmern zu einer gar nicht zu überwindenden Weitſchweifigkeit und Langweiligkeit wird. Dagegen bleibt ihm bei ſeiner Arbeit immer treu das Streben zur Seite, den vollen Ernſt des Lebens zu zeigen, und darin liegt der ethiſche Gehalt ſeiner Schöpfungen, der ihnen in ſo reichem Maße eigen iſt, und ſo bewußt, ſo unmittelbar ergreifend aus ihnen uns entgegentritt. Koenig kann deßhalb ohne Anmaßung Tieck's Worte auf ſich beziehen:„Das feſte Beſtehen auf


