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Drei deutſche Dichter.
Von Levin Schücking.
Heinrich Koenig beginnt uns die Reihe ſeiner Schriften in einer Geſammtausgabe vorzulegen und hat ihr eine biographiſche Einleitung vorausgeſandt; Heinrich Heine ſammelte die loſen fliegenden Blätter, auf denen er mit kecker Hand die Skizzen niederwarf, welche vor Jahren ein deutſches Blatt brachte und— nicht brachte. Endlich hat auch Adalbert Stifter ſeine Werke in einer Geſammtausgabe geboten. So ſftellen ſich uns drei hervorragende deutſche Autoren unwillkürlich zuſammen; eine Gruppi⸗ rung, die für den, welcher Kontraſte liebt, nicht willkommener gedacht wer⸗ den kann. Die beiden armen Heinriche der Litteratur zumal ſind wie die Brüder in Albini's:„Zu zahm und zu wild“ verſchieden, wie in der Ma⸗ lerei Denner und Callot entgegengeſetzt.
Die armen Heinriche— weßhalb wir Heine ſo nennen, den ſchmer⸗ zenreichen Sohn der Romantik, die vor langer Zeit ſchon ihr Kind ver⸗ laſſen und verläugnet hat, braucht keine Erklärung. Er liegt auf ſeinem Krankenlager, alle ſeine Gedanken weilen bei den holden Feen, den zaube⸗ riſch ſchönen Weſen, den„verbannten Göttern,“ welche das Gefolge ſeiner Mutter bildeten; ſie aber hat der Welt den Rücken gewendet, wie die Welt ihr; ſie ſendet keinen ihrer zarten Luftgeiſter, um ſein Weh zu heilen, und die grauſamen Menſchen ſchütteln den Kopf über des kranken Mannes ewig neu ausgeſponnene und in's Unendliche variirte Plaudereien von der Venus und dem Tanze hochbuſiger Niren und dem Tannhäuſer und dem deliſchen Paare, welche doch nichts ſind, als die Träume Triſtans im tiefen finſtern Walde unſeres Realismus, in dem er ſich nicht mehr zurecht ſindet und mit ſeinen fiebernden Gedanken umherirrt, ohne zu wiſſen, wem er angehört
und—„à quel dieu se vouer!“ 15


