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ſen kann, und die an ihrer Kinder Ausbildung
nichts fehlen läßt!— Morgen ſoll Mariane ein gutes Klavier
haben, weil ſie es wuͤnſcht, und keine Seele
ſoll ahnen, woher es koͤmmt. Da ich ſehen
muß, daß ein Anderer ſie oͤffentlich vertheidigen darf; ſo bleibt mir nichts, als das Gluͤck, ihr insgeheim Freude zu machen. Leb wohl!
Ludwig Henning an Madame 3 Berner.
Ich bin Dir wieder nahe, Du Theure, die ich als Mutter ehre und liebe, die Du mir dies von Jugend an wareſt, da ich keine Mut⸗ ter kannte! Lange hat uns das Schickſal ge⸗ trennt, aber auch dies war gut, ich habe viel geſehen, gelernt und erfahren. Mein Charakter hat ſich gebildet, das Feuer der erſten Jugend iſt verraucht, und die Ueberlegung iſt in die Stelle jener Heftigkeit getreten, die mich ſo oſt der Gefahr und dem Verdruſſe aus⸗ fetzte.


