5 gung fliehen; kein Mißmuth truͤbt ihr Erwa⸗ chen, auch verſaumten ſie, um des Schlafs willen, kein nuͤtzliches Geſchaͤft. Als Juͤnglinge erfreuen ſie ſich des Lobes der Bejahrten, als
Greiſe der Achtung der Spätergebornen. Mit
Freude denken ſie an ihre gethanen Handlun⸗ gen, und das, was ſie noch zu thun haben, macht ihnen Vergnuͤgen. Weisheit und Tu⸗ gend giebt ihnen die Liebe ihrer Freunde, die Achtung ihres Volks. Und kommt dann das ihnen beſtimmte Lebensziel; ſo liegen ſie nicht da in ſchimpflicher Vergeſſenheit; ſie leben gluck⸗ lich, von Lobgeſaͤngen geprieſen!“
»So, Heraklas, Sohn edler Eltern, er⸗ langſt du alles Erwuͤnſchte! Durch weiſe Thä⸗ tigkeit gelangſt du zum Gluͤck!⸗
So durch Weisheit fuͤr ein thaͤtiges Le⸗ ben gebildet, wurde Heraklaͤs auch ein Freund der Muſen und jeder menſchenbegluͤckenden Wiſ⸗ ſenſchaft. In


