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Von Bernd von Guſeck. 13
verſchaffen.“—„Sie gehen zu weit, Ebert, viel zu weit!“ ſagte der Graf. „Wie können Sie das verlangen? Gewiß, Ebert,(Sie gehen zu weit. Ich werde thun, was ich kann, Sie auf eine paſſende Weiſe zufrieden zu ſtellen.“—„Ich bin auch Soldat geweſen, Excellenz— Oberjäger! Ich weiß, daß ein Offtzier ſich nichts vergeben darf. Aber es iſt für keinen Menſchen eine Schande, ſollt' ich meinen, wenn er Einen gekränkt hat— noch obendrein einen Niedrigſtehenden— daß er ihm ehrlich ſagt: Laß gut ſein, ich habe es nicht ſo gemeint, es thut mir leid.“—„Wohl wahr, Ebert! Verlaſſen Sie ſich aber nur auf mich, Sie ſollen zufrieden geſtellt werden.“ Mit dieſer Vertröſtung entließ ihn der Graf, welchem der Vor⸗ fall auf ſeinem Grund und Boden ſelbſt ſehr unangenehm war.
Zufrieden war aber der alte Waidmann keineswegs, denn er glaubte ſchon vorauszuſehen, womit er abgefertigt werden ſollte. Der Offizier hatte ihm ja ſchon ſelbſt geſagt, daß er niemand beſchuldige; Blick und Ton, in welchem grade das Beleidigende gelegen hatte, konnten aber nicht wieder gegeben werden, er war überdem nur allein mit ihm geweſen, kein Zeuge dabei.„Ja, ja! Er wird ſagen: was habe ich ihm denn gethan, was will der alte Kerl?“ murmelte der Förſter im Gehen.„Der Graf iſt gut und will mir gewiß kein Unrecht thun laſſen, aber— eine Krähe hackt der andern die Augen nicht aus.“— Als er ſo ſprach, kam ihm ein Diener des Grafen athemlos nachgelaufen und beſchied ihn nochmals zu ſeinem Herrn zurück.
„Ebert,“ ſagte der Graf,“„wir müſſen auch unſererſeits alles Mög⸗ liche thun, um den Raub, der an dem Offtzier verübt worden iſt, und den Thäter zu ermitteln. Ihnen ſelbſt muß daran liegen, die Sache recht klar an das Tageslicht zu bringen.“—„Verſteht ſich, Excellenz,“ erwi⸗ derte Ebert.—„Haben Sie gar keinen Verdacht?“ fragte der Graf.— „Wie ſollt' ich?“ entgegnete der Förſter achſelzuckend.„Es muß ein Nie⸗ derträchtiger geweſen ſein, das ſteht feſt, denn einem Menſchen, der ver⸗ unglückt iſt, die Taſchen ausleeren und ihn dann liegen laſſen, ohne ſich weiter um ihn zu kümmern— überhaupt, Excellenz, es wird immer böſer bei uns— auch die Wilddieberei jetzt—.“—„Holztag iſt heut nicht?“ unterbrach ihn der Graf.—„Nein, aber Markttag,“ erwiderte Ebert. „Es ſind Leute genug durch den Wald gekommen, ich bin ſelbſt mehreren begegnet, aber wer kann's Einem an der Naſe anſehen, was er thut!“
Der Graf ſtrich mehrmals unmuthig über ſein Kinn.„Ich möchte em alles in der Welt niemand Unrecht thun,“ ſagte er.„Aber es iſt


