Jahrgang 
3 (1864)
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ausſehen. nmir be⸗ mt. Oder

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rraſſchafts⸗ Roſa, von es Tendre lenk einet ne auf die ſtill ge⸗ ich habe ih ſagt, Was iſt'5⸗ mſchauend. it von der in Horton ute leiden ht. Aber iene anzu⸗ er die nie⸗ Rütl durch nicht ſcha⸗ nge Dame

Von C. Dom. Brand. 37

bitter bei,ſo muß man früher oder ſpäter ſterben warum dann nicht an einem in Horton geholten Fieber? Bei dieſer Rede nahm die junge Dame in Roſa wieder ihre Zuflucht zu dem Handgelenk ihrer Schweſter. Horace hatte bald jeden Gedanken an Gefahr, die aus ſeinem Nachmittagsausflug erwachſen konnte, weggelacht, und einige Mi⸗ nuten ſpäter ſaß er an dem Piano, um die Anweſenden mit einem deut⸗ ſchen Trinklied, das er zur Klavierbegleitung ſang, zu unterhalten.

Endlich war der lange Abend vorüber, und Lenor, die an ihrem fernen Arbeitstiſch nichts von dem Geſpräch über das Fieber vernommen, begrüßte mit Freuden die Ankunft des Dieners, welcher Lichter brachte. Horace Margrave kam zu ihr herüber und zündete ſeine Kerze an der ihrigen an.Ich habe mit Sir Lionel geſprochen, ſagte er.In einer Stunde wird der Wagen bereit ſein. Der Londoner Poſtzug geht nicht vor ein Uhr ab, und wir erreichen die Stadt zeitig genug, um morgen das Dampfboot nach Calais benützen zu können. Aber Lenor, haben Sie ſich die Sache auch wohl überlegt? Es iſt noch nicht zu ſpät, zurückzutreten. Sind Sie feſt entſchloſſen, dieſen Schritt zu thun? Unwiderruflich, verſetzte ſie.In einer Stunde bin ich bereit.

Lenors Gemächer befanden ſich an dem Ende eines langen Ganges. Das Ankleidezimmer ſtand mit dem Schlafzimmer in Verbindung, und die Zwiſchenthüre war bei Lenors Eintreten angelehnt. Sie überblickte haſtit die gepackten Koffer, unterſuchte die Adreſſen, welche ihre Jungfer aufgeklebt hatte, und wollte eben in das Ankleidezimmer treten, als ſie plötzlich mit einem Ausruf der Ueberraſchung auf der Schwelle Halt machte. Ihr Gatte He Dalton ſaß an dem Tiſch, hatte ein offenes Portefeuille vor ſich liegen und ſchrieb haſtig. Auf einem Stuhl neben dem Kamin lag ſein Ueberrock, der Eiſenbahnſhawl und der Reiſeſack. Bei Lenors Erſcheinen ſchaute er einen Augenblick mit ruhigem Ernſt auf und fuhr dann fort zu ſchreiben.

Dalton!Ja, ſagte er, ohne ſeiner Feder Ruhe zu gönnen, ich kam mit dem Halbſechsuhrzug an. Früher, als ich erwartet hatte. Mit dem Halbſechsuhrzug? ſagte ſie ängſtlich.Vermuthlich mit dem, der um halb ſechs von London abgeht? fügte ſie bei.Nein, ſondern mit dem, der um halb ſechs Uhr hier ankommt, entgegnete er ohne aufzuſchauen,wenigſtens ankommen ſollte, obſchon es gewöhn⸗ lich fünf Minuten ſpäter wird.Sie ſind alſo ſchon ſeit ſechs Uhr